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Die kalte Versuchung

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Anna Gruber/Dennis Lang

Sommerzeit ist Glacenzeit – auch in Freiburg. In der Saanestadt gibt es drei fest installierte Glacenläden. Im Sommer findet man noch an allen Ecken die Softeis-Stände, die natürlich nicht fehlen dürfen. Doch was bedeuten die Glacen für die Freiburgerinnen und Freiburger? Auf diese Frage kamen Antworten wie Sommer, Wärme, Gemütlichkeit, aber auch Flecken auf der weissen Hose und viele Kalorien.

Für die meisten gehört die Glace einfach zum Sommer wie die Wärme oder der Gang in die Badi. Doch nur die Wenigsten essen Glacen auch ausserhalb der Sommerzeit, zu Weihnachten zum Beispiel. Kein Wunder, denn häufig sind die Glacen ja eine willkommene Abkühlung in der Hitze.

Tradition in der Familie

Das Café Glacé ist einer der drei Glacenläden in Freiburg. Er befindet sich im Perolles und ist der älteste richtige Glacenladen der Stadt. Er wurde vor fünf Jahren gegründet. Der Laden stellt die Glacen und auch andere kühle Spezialitäten aus regionalen Produkten selber her. Normalerweise sind 36 Aromen im Angebot, aus denen man seinen Favoriten aussuchen kann. «Es ist eine sehr interessante Tätigkeit», meinte dazu der Besitzer Lauren Carbonntt. Bereits die Eltern des Spaniers hatten einen Glaceladen eröffnet, im heissen Nordafrika.

Die Deutschschweizer sind probierfreudiger

Doch wie kommt man von Nordafrika nach Freiburg? «Ich mag diese Stadt. Sie ist sehr multikulturell. Es hat die Deutschschweizer, die Romands und auch recht viele Ausländer.» Carbonntt ist verheiratet mit einer Deutschschweizerin, und so profitieren auch seine Kinder von der Zweisprachigkeit. «Zwischen den Deutschschweizern und den Romands gibt es einige Unterschiede, nicht nur im Bezug zur Sprache», so Carbonntt. «Die Deutschschweizer sind sehr viel probierfreudiger. Das kommt auch von der Kultur: Die Glacen werden eher im Norden gegessen, Deutschland ist Spitzenreiter. Nicht Italien, wie viele meinen!»

Zwei Typen von Glace

Es gibt zwei Typen Glace: Die cremigen Rahmglacen und die fruchtigen Sorbets, die eigentlich weder Milch noch Rahm enthalten. Der Sommer ist natürlich die Hauptsaison, dann wird 70 Prozent des Umsatzes gemacht. Es werden vor allem Kugeln verkauft, in Form von Cornets oder in den Becherchen. Auch kann man schöne Coupes, ein Frappee oder ein Eiskaffee geniessen. Im Winter hingegen laufen vor allem die Glacetorten oder die Blockglacen.

Ein weiterer Glaceladen ist das Express Marroni in der Jean-Marie-Musy-Strasse und seit dieser Saison kommen Eisliebhaber auch im neu eröffneten Intrigo in der Lausannengasse ganz auf ihre Kosten. Bei schönem Wetter kann man draussen bequem seine Glace schlecken und dazu die vorbeischlendernden Passanten beobachten.

Gurken- oder Fischglace

Von klassischen Aromen wie Vanille, Schokolade und Mocca über Beeren bis hin zu exotischeren Dingen wie Passionsfrucht oder Kokos-Ananas ist alles möglich. Grenzen gibt es keine, es werden ständig neue Sorten erfunden. Schon einmal Fisch-Glace probiert? Dies ist beispielsweise eine Spezialität in Japan, wo es auch für uns seltsame Aromen wie zum Beispiel Gurken gibt. Wer also etwas probierfreudig ist, setzt sich am Besten einmal einen Nachmittag in einen grösseren Glaceladen und futtert sich durch die Auslage.

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