Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Kapuzinerinnen verlassen ihr Kloster in Tübach

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Kloster Sankt Scholastika schloss nach 403  Jahren Anfang dieses Monats seine Pforten. Die letzten sechs Ordensfrauen ziehen nach St. Gallen. Aufgenommen werden die mehrheitlich hochbetagten Frauen im Kloster Notkersegg.

Der Grund für den Umzug ist das hohe Alter der Kloster­frauen von Tübach. «Die Kräfte der sechs verbleibenden Schwestern reichen nicht mehr aus, um das Kloster weiterzuführen», heisst es in der Mitteilung des Bistums St. Gallen. Im letzten Jahr musste bereits die Produktion von Hostien eingestellt werden. Das neue Zusammenleben ermögliche es den beiden Gemeinschaften, ihre Ressourcen bündeln, so die Mitteilung. Erleichtert werde dies durch die ähnliche Spiritualität, die sie pflegten. Die Gemeinschaften von Notkers­egg und Tübach gehören der Kapuzinerinnen-Föderation St. Klara an.

Die Tübacher Nonnen leben im neuen Kloster offiziell unter dem Status von Gastschwestern. Sie würden «aber trotzdem ganz in die Gemeinschaft integriert», erklärt die Vorsteherin der Tübacher Gemeinschaft, Manuela Schreiner, laut Mitteilung.

Von 7 auf 13 Ordensfrauen

Im Kloster Notkersegg in St. Gallen leben aktuell sieben Kapuzinerinnen in einer «Viel-Generationen-Gemeinschaft» mit einer «Altersspanne von 38 bis 95 Jahren», so die Information auf der Website. Darunter sind auch zwei Kapuzinerinnen aus Tübach, die bereits 2017 in die klösterliche Pflegeabteilung in St. Gallen übersiedelten.

Weiter leben zwei Frauen ohne Gelübde mit den Ordensfrauen zusammen. Ein «Frater familiaris» genannter Angestellter des Klosters sowie ein Ehepaar wohnen ebenfalls innerhalb der Kloster­mauern.

Wie die Klosteranlage Sankt Scholastika in Tübach künftig genutzt wird, ist gemäss Informationen aus dem Bistum noch offen. Kulturgüter würden ausgelagert, und die Gebäude würden überwacht.

kath.ch

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema