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Die Kilbi wird zu einem Grossanlass

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Im Jahr 1443 erliess die Stadt Freiburg eine Verordnung gegen Krawallmacher an der Kilbi. Dies ist der älteste Beleg, dass die Freiburger Kilbi schon früher ein Volksfest war. Nun wird der Traditionsanlass kommerzialisiert: Vom 20. bis zum 22. September findet die erste Ausgabe der «Kilbi im Freiburgerland» statt. 16 Restaurants–13 davon in der Stadt Freiburg–bieten Kilbimenüs an, auf Märkten präsentieren regionale Nahrungsmittelproduzenten ihre Spezialitäten, dazu gibt es Umzüge, Musik und Tanz. «Unsere Region hat viel Potenzial», sagte Dominique de Buman, Präsident des Organisationskomitees und CVP-Nationalrat, gestern den Medien. Als gelebte Tradition sei die Freiburger Kilbi authentisch und einzigartig. Die Organisatoren–Politiker, Tourismusverband sowie zahlreiche Vertreter des regionalen Gewerbes–möchten auf Qualitätstourismus setzen, so de Buman. «Wir wollen keinen Kitsch.»

Mit vielen Besuchern rechnet Generalsekretärin Aurélie Blanc schon in diesem Jahr: «Wir erwarten zwischen 5000 und 10 000 Gäste.» Davon profitiere auch die Hotellerie, sagt Hotelier und Mitorganisator Raymond Surchat. «Unser Ziel ist, dass an diesem Wochenende alle Hotelzimmer der Stadt ausgebucht sind.» Bislang seien über 150 Reservationen eingegangen, grösstenteils aus der Deutschschweiz. Die Organisatoren hätten Kontakte zu Tourismusbüros im Ausland geknüpft: «Die Planung für nächstes Jahr hat schon begonnen.»

 Vom Bund unterstützt

Jedes Jahr soll die «Kilbi im Freiburgerland» in einer anderen Kantonsregion stattfinden. Im ersten Jahr fiel die Wahl auf die Hauptstadt. Dementsprechend beziehen die 16 Partnerrestaurants ihre Lebensmittel aus dem Saanebezirk–Ausnahme ist der Wein aus der Vully-Region.

An Sponsoren mangelt es nicht–schliesslich profitieren Wirtschaft und Tourismus. Grösster Geldgeber ist allerdings der Bund: Im Rahmen der Neuen Regionalpolitik fliessen für die ersten drei Ausgaben der Kilbi je 100 000 Franken. Eine Weiterführung des Anlasses ist also praktisch sicher. Wo findet die Kilbi nächstes Jahr statt? «Das ist noch nicht klar», meint Surchat. «Greyerz bietet sich aber an.»

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