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Die Klassenzimmer sind bereit

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Wenn Roland Schmidt durch die Gänge der neuen Schulgebäude geht, leuchten seine Augen. «Ich bin begeistert», sagt der Vorsteher der deutschen Abteilung des Kollegiums Gambach. «Ich würde hier gerne nochmals als Schüler anfangen.» Mit der Aufnahme des Unterrichts am Montagmorgen findet die wichtigste Etappe des Ausbauprojekts ein Ende.

Rektor Pierre Marti will das Schuljahr in den neuen Räumen bewusst schlicht beginnen. Die Schüler versammeln sich auf dem kleinen Platz, der zwischen den Gebäuden entstanden ist, es gibt eine kleine Ansprache, und die Lehrer bringen ihre Schützlinge in ihre neuen Klassenzimmer. Und dann beginnt der Unterricht.

Nervös, aber nicht sehr

Auf die Frage, ob er nervös sei, antwortet Marti: «Ja, aber ich kann gut schlafen.» Es sei nicht zu erwarten, dass vom ersten Moment an alles perfekt laufe. Die ersten Tage würden schwierig sein: «Wir fragen uns, ob alles funktioniert. Es wird wohl die eine oder andere Kinderkrankheit geben. Aber das ist normal.» Und alle Schüler und Lehrer würden das verstehen, ist er überzeugt.

Letztes Jahr besuchten rund 670 Schüler das Gambach, etwa 200 waren deutschsprachig. Neu werden weit über 700 Bildungshungrige erwartet. «Die Nachfrage hat zugenommen», sagt Schmidt, das merke man an den Anmeldungen. Das neue Schulgebäude sei sicherlich ein guter Werbeträger. «Es wertet unser Image auf», so Schmidt. «Das freut mich, und ich bin stolz.»

Klassisch und diskret

Der Bau ist farblich in klassischem Graubraun gehalten. «Wir entschieden uns bewusst für eine Farbe, die nie aus der Mode kommt», erläutert Marti. Auffällig sind die durchbrochenen oder angeschrägten Linien und das viele Licht, beispielsweise in den beiden Aufenthaltsräumen mit grandioser Aussicht. «Es ist schön hier, man kann sich erholen», so Schmidt. «Wir haben uns den Bedingungen im Quartier angepasst», sagt Marti weiter.

Auch die Schulzimmer–sie sind ausgerüstet mit dem neuesten technischen Equipment–machen den Verantwortlichen Spass. «Es sind schöne Räume. Der Rest kommt mit dem Brauchen», sagt Biologielehrer Stefan Hofer während des Einrichtens.

Die grosse Freude sei die Entschädigung für eine lange Leidenszeit unter schwierigen Bedingungen, sagt Rektor Marti. «Wir erlebten diese als demotivierend.» Das Provisorium dauert auch noch eine Weile an. Die Büros der Schulvorsteher und das Sekretariat sind während der restlichen Bauzeit noch in späteren Klassen- und Gruppenarbeitszimmern untergebracht.

Die Feier kommt erst später

Eröffnung wird allerdings erst gefeiert, wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind und auch der Altbau fertig renoviert ist. Das wird voraussichtlich 2014 sein. Es besteht ein leichter Verzug gegenüber dem ursprünglichen Fahrplan, da man nachträglich weitere Sanierungsarbeiten beschloss. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass die letzten Bauarbeiten in eineinhalb Jahren abgeschlossen werden können.

 

Gambach: Aus eins werden vier

N ach dem Abschluss der Renovation des Altbaus (Gebäude A) wird der Gambach-Komplex aus total vier Gebäuden bestehen. In den fast identischen Einheiten B und C befinden sich die 35 Klassenzimmer und je eine Turnhalle. Sie sind durch einen Tunnel miteinander verbunden. Im Gebäude D liegen die Fachzimmer für Chemie, Physik, Biologie Geografie, die Aula mit 350 Plätzen und die Mensa. Verwaltung und Informatik sind zwar zurzeit noch in den neuen Gebäuden, doch nach der Renovation werden sie in den Altbau ziehen. fca

Zur Geschichte

Immer wieder dem Bedarf angepasst

Das Gebäude des heutigen Kollegiums Gambach wurde 1912 für eine Mädchenschule erstellt und seither mehrmals um- und ausgebaut. 1999 wurde die Planung des aktuellen Projekts begonnen. Im Sommer 2009 fing man an, die alten Pavillons abzureissen. Die Kosten der Bauarbeiten sind auf 70 Millionen Franken veranschlagt. Das Stimmvolk hat das Budget im Juni 2008 mit 79 Prozent angenommen. In Zukunft sollen 850 Schüler im Kollegium unterrichtet werden können.fca

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