Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die kleinen Details des Wunderlands Freiburg

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die eineinhalb Stunden im Intercity von Zürich Hauptbahnhof bis nach Freiburg gleichen einer kleinen Reise ins Wunderland. Oder so kommt es mir zumindest vor, wenn ich am Bahnhof in Freiburg aussteige: Als wäre ich in einer anderen Welt. Lebt man ununterbrochen in der schönen Saanestadt, mögen einem die vielen kleinen Wunderdinge gar nicht auffallen. Mir hingegen, die die grösste Zeit den Lärm, die Hektik und die Grösse von Zürich um sich hat, springen sie sofort ins Auge.

Das Erste, was mir immer passiert, wenn ich wieder mal in Freiburg strande, ist mein Verdutzen an der Bushaltestelle. Wo ist die digitale Anzeige, die mir sagt, wann der nächste Bus fährt? Nein, so was gibt es hier nicht! In Zürich sind diese Anzeigen aber eine solche Selbstverständlichkeit, dass es auch für mich zu einer richtigen Bushaltestelle mittlerweile einfach dazugehört.

Weiter fehlt dem Bahnhof in Freiburg ein wichtiges Merkmal eines grossen Bahnhofs: die Rolltreppen. In Zürich gibt es neben jedem noch so kleinen Absatz eine solche als Alternative zur sportlichen Variante. Füsse heben und Treppen steigen? Nicht in Zürich! Beim Coop im Busbahnhof und im Fribourg Centre finde ich dann endlich meine lang ersehnten Rolltreppen.

Das dritte Detail des Wun­der­lands Freiburg ist ein wenig offensichtlicher. Trotzdem erwischt es mich jedes Mal von neuem, wenn ich in einen Laden marschiere und anstelle des vertrauten «Grüezi» das französische «Bonjour» zu hören bekomme. Augenblick, was heisst schon wieder «Danke, gleichfalls» auf Französisch? Und nicht nur die Sprache des Gesprochenen ändert sich, nein, auch dessen Inhalt. So zeigen Zürcher keine Scheu, all ihre Probleme im ÖV auszudiskutieren – ganz egal, wie intim oder illegal diese auch sein mögen. Es kam auch schon vor, dass meine Sitznachbarn in einer Zürcher S-Bahn ihre Einnahmen aus dem letzten Drogendeal ausgebreitet und zu zählen begonnen haben – und dabei noch laut darüber diskutierten! Nicht zuletzt wegen diesen kleinen und grossen Unterschieden freut es mich immer wieder, wenn ich nach Freiburg – in mein kleines, harmloses, (beinahe) rolltreppenfreies Wunderland – zurückkehren darf.

Für dich erlebt

«Zürcher zeigen keine Scheu, all ihre Probleme im ÖV auszudiskutieren – ganz egal, wie intim oder illegal diese auch sein mögen.»

Mehr zum Thema