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Die kommunistischen Ambitionen von Christian Levrat

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Weg von der sozialen Marktwirtschaft, hin zum Klassenkampf mit durch die Arbeiterschaft kontrollierten Produktionsmitteln (VEB – Volkseigene Betriebe)! Das haben die SP-Delegierten am letzten Samstag in Thun beschlossen, eine Suppe, die ihnen genüsslich die Juso eingebrockt haben und die dem Parteipräsidenten sehr zu schmecken scheint. Zwar kommt das neue sozialistische Produkt in moderner Sprache daher, spricht von mehr Demokratie in der Wirtschaft, von demokratischer Beteiligung und Überwindung der Kapitalismus, alles in allem ein durch die Praxis abgewetztes und verlottertes Déjà-vu. Dem linksextremen Projekt fehlt jede Bodenhaftung, und es macht den Eindruck, als käme es von einem fernen Planeten. Die SP-Leute sind doch häufig gebildete Personen, die ein gerütteltes Mass an Geschichtserfahrung aufweisen. Sie müssten eigentlich wissen, dass ihr kommunistisch inspirierter Wirtschaftsplan in der Praxis seit gut 100 Jahren komplett versagt hat. Die UdSSR, Kuba und Nordkorea, um nur einige Beispiele zu erwähnen, produzierten mit diesem System obrigkeitlich verordneten Hunger und Elend und konnten ihr Prinzip nur durch Despotie am Leben erhalten. Und Venezuela wird gegenwärtig vom linksextremen Buschauffeur Maduro an die Wand gefahren: Die Inflation liegt weit über 500 Prozent.

Für den Kanton Freiburg und die bürgerlichen Parteien wie FDP, CVP, GLP und SVP stellt sich bezüglich Ständerat Christian Levrat die Gretchenfrage: Kann und will es sich das Uechtland leisten, einen Kantonsvertreter nach Bern zu schicken, der offensichtlich die Grundwerte der Bundesverfassung wie Handels- und Gewerbefreiheit in eine staatlich verordnete Zwangswirtschaft umpolen will? Die Frage wird in drei Jahren aktuell. Vielleicht muss ein weiteres bürgerliches Wahlbündnis initiiert werden, das eine ungeteilte Standesstimme ermöglicht. Man darf gespannt sein.

Markus Escher, Corminboeuf

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