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Die Küche als «wichtiger Ort der Begegnung»

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«2016 war ein Jahr der neuen, ambitionierten Projekte», hält Emmanuelle Barboni, seit nunmehr zwei Jahrzehnten Direktorin des Vereins Le Radeau, in ihrem Jahresbericht fest. Der Verein, der sich für die Reintegration von Suchtkranken engagiert, führt heute Samstag seine Generalversammlung durch.

Im Zentrum der Aktivitäten des vergangenen Jahrs standen laut dem Vereinspräsidenten und früheren Syndic der Stadt Freiburg, Pierre-Alain Clément, die Renovation der Küche des Empfangszentrums in Orsonnens, die «einen wichtigen Ort der Begegnung» darstelle. Man sei mit den Produkten aus der hauseigenen Bäckerei auf immer mehr Märkten präsent, so in Freiburg, Romont, Bulle und La Roche.

Insgesamt arbeiten derzeit 33 Personen in Orsonnens, allerdings nicht alle im Vollpensum; von den 15 Therapieplätzen waren im vergangenen Jahr durchschnittlich 13 besetzt. Sie kamen wegen Alkoholproblemen, wegen Opiat- und Cannabis-Sucht, Kokain oder einer Abhängigkeit von Medikamenten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt sechs bis neun Monate. Die Klienten sind in der Mehrzahl zwischen 20 und 30 Jahre alt, die Rückfallquote gering.

Die Jahresrechnung weist Aufwendungen und Erträge von je rund 1,8 Millionen Franken aus, wobei die Höhe der externen Beiträge rund 872 000 Franken beträgt. Diese stammen sowohl vom Kanton Freiburg als auch von ausserkantonalen Institutionen, die Klienten in Orsonnens platzieren.

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