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Die Landwehr tritt im Vatikan auf

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Grosser Auftritt des Kantons Freiburg und der Schweiz zum Abschluss der Weltbischofssynode im Herbst: Im Namen der Eidgenossenschaft wird die Freiburger Musikgesellschaft «Landwehr» vor den Bischöfen aus aller Welt im Vatikan aufspielen. Das Musikspiel der Schweizergarde wird den Freiburger Musikern bei dieser Gelegenheit Schützenhilfe leisten. Auf dem provisorischen Programm: Tango und der Kuhreigen «Lioba» von Abbé Joseph Bovet.

«Die Landwehr ist eine ausgezeichnete Visitenkarte der Schweiz. Aus diesem Grund habe ich sofort zugesagt, dass sie nach Rom kommt», erklärte Pierre-Ives Fux, Botschafter der Schweiz beim Vatikan, gegenüber der Zeitung «La Liberté». Er ist gleichzeitig auch Botschafter für Slowenien. Er wohnt in Ljubljana und pendelt regelmässig nach Rom.

Fux lobt den Auftritt der Landwehr über alles. Diese mache die Schweiz nicht nur bei den Römern noch bekannter, sondern weltweit. Das Galakonzert im Auditorium Conciliazione im Vatikan findet am 24. Oktober statt, wie die Musikgesellschaft auf ihrer Webseite ankündigt, also zum Abschluss der Weltbischofssynode. Diese dauert vom 4. bis zum 25. Oktober. An ihr nehmen mehrere Hundert Bischöfe aus aller Welt teil. Organisiert wird das Konzert durch die schweizerische Botschaft im Vatikan.

Achtzig Musiker aus Freiburg reisen für diesen Anlass nach Rom. Begleitet werden sie von Delegierten des Kantons und des Bundes. Die Kosten werden mit 150 000 Franken veranschlagt. Für einen grossen Teil davon kommen die Musiker selber auf, für den Rest würden Sponsoren gesucht, schreibt die Zeitung. Das Orchester umfasst viele junge Musikerinnen und Musiker. Das Durchschnittsalter beträgt 34 Jahre. Dirigiert wird es von einer Frau: Isabelle Ruf-Weber.

Alphorn statt Hellebarden

Programmteile hat der Präsident des «offiziellen Blasorchesters des Kantons und der Stadt Freiburg», Alain Deschenaux, offen gelegt. Dieses wird zu Ehren von Papst Franziskus einen Tango spielen. Zudem wird das 30-köpfige Musikspiel der Schweizergarde das Freiburger Orchester verstärken, unter anderem mit drei Alphörnern. Auf dem Programm steht darum der «Ranz des Vaches» mit seinem Refrain «Lioba» des Komponisten und Priesters Joseph Bovet. Mehrere seiner Lieder gehören zum Schweizer Kulturliedergut.

Auch schon beim Papst

Die Landwehr hatte bereits zahlreiche Auftritte in verschiedenen Ländern, darunter auch in Argentinien. Sie hat auch schon vor Papst Johannes Paul II. in Rom gespielt. Auch 2011, anlässlich der traditionellen Vereidigung von jungen Schweizergardisten im Vatikan, spielte die Junge Garde der Landwehr auf. Freiburg war damals Gastkanton an den Feierlichkeiten.

Zahlen und Fakten

Eine über 200 Jahre alte Geschichte

Die Anfänge der Landwehr liegen in der napoleonischen Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Kantone mussten für die Kriege des französischen Kaisers militärische Einheiten stellen. Diese schufen für ihre Kriegszüge ihre eigenen Musikkorps. Diese dienten nicht nur zur Unterhaltung, sondern übermittelten Befehle und schüchterten den Feind ein. Die Freiburger Musik nennt sich seit 1874 Landwehr. Heute ist sie dem Staatsrat unterstellt und hat als Blasorchester vor allem repräsentative Aufgaben anlässlich verschiedener Feierlichkeiten im In- und Ausland. Das Korps wird von Isabelle Ruf-Weber dirigiert. Während einer Audienz war die Landwehr Ehrengast bei Papst Johannes Paul II., dem Orchester der Guardia degli Carabinieri und der Schweizergarde im Vatikan. Für ihren Nachwuchs führt die Landwehr eine Musikakademie und eine Jugendabteilung, die Junge Garde.fca

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