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«Die Leitsätze des Konzepts sollen konkret in die Jugendarbeit einfliessen»

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Autor: Imelda ruffieux

Erst vor kurzem machte Bösingen durch seine Pionierarbeit in Sachen Alterskonzept von sich reden. Nun präsentiert die Gemeinde ein «Konzept für die offene Arbeit mit Jugendlichen».

Die Ausarbeitung dieses Handbuches ist im Grunde die logische Folge der Jugendpolitik, welche die Gemeinde in den letzten Jahren verfolgt hat: Rund 25 Jahre lang betreute der Verein Jugendraum in ehrenamtlichem Engagement die Jugendlichen im früheren Rümli im Restaurant Drei Eidgenossen. Später übernahm der Elternverein vorübergehend die Verantwortung. Im vor knapp zwei Jahren erstellten Mehrzweckgebäude (Feuerwehr, Werkhof) entstand auch ein neuer Jugendraum. Gleichzeitig schufen die Gemeinde und die beiden Kirchen zusammen eine 50-Prozent-Stelle für Jugendarbeit.

Innere Strukturen

Mit all dieser Entwicklung wuchs das Bedürfnis, der bisherigen, zwar gut funktionierenden, aber doch recht unverbindlichen Jugendarbeit einen Rahmen zu geben. «Die äussere Trägerschaft war geklärt, die Infrastruktur vorhanden. Nun brauchte es innere Strukturen», erklärt Gemeinderätin Yvonne Jungo, die zusammen mit der Jugendkommission massgeblich an der Ausarbeitung des Konzepts beteiligt war. «Wir wollten die Rahmenbedingungen festlegen sowie Kompetenzen und Verantwortlichkeiten klären.»

Organisatorisches und Grundsätzliches

Teils handelt es sich dabei um einfache organisatorische Dinge, zum Beispiel rund um die Verwaltung des Jugendraumes. Teils wurden im Konzept aber auch grundsätzliche Überlegungen über das Verhältnis zur Jugend festgehalten.

Vier Leitsätze

So sind zum Beispiel vier Leitsätze festgehalten. In einem davon wird festgehalten, dass die Jugendlichen ein wichtiger Teil der Bevölkerung sind und dass ihre ganzheitliche Entfaltung und aktive Teilnahme am öffentlichen Leben zum Gemeinwesen gehören.

In einem anderen stellt sich die Gemeinde selbst die Aufgabe, die Bedürfnisse der Jugendlichen wahrzunehmen und zusammen mit dem Jugendarbeiter entsprechende Unterstützungsmassnahmen zu ergreifen.

Das Herz des Konzepts

«Wir hoffen sehr, dass diese Leitsätze konkret in die Jugendarbeit einfliessen, dass daran gearbeitet wird», hält Yvonne Jungo im Gespräch mit den FN fest. Um konkrete Ziele formulieren zu können, habe man auch eine ehrliche Bestandesaufnahme machen müssen. «Wir mussten festhalten, wo wir heute stehen, was fehlt und welche nächsten Massnahmen nötig sind. Das ist im Prinzip das Herz des Konzepts», führt die Gemeinderätin aus. Dabei werden auch die Voraussetzungen geschaffen, damit die Jugendlichen sich selbst einbringen können. «Damit sich die Jugendlichen für das Gemeinwesen interessieren, muss man auch etwas für sie tun.» Sie hoffe, dass dies längerfristig Früchte trage.

Regelmässige Evaluation

Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist, dass es kein statisches Papier bleibt, sondern ein dynamisches Arbeitsinstrument. Deshalb ist in zwei, drei Jahren eine Überprüfung vorgesehen. Die Evaluation wird zeigen, wo und wie das Konzept angepasst werden muss.

Ein Konzept für Kinder?

Das vorliegende Konzept bezieht sich auf die offene Jugendarbeit, mit der Zielgruppe OS-Alter bis 18 Jahre. Nächster logischer Schritt wäre ein Grundlagenpapier für die Angebote mit Kindern. Yvonne Jungo hofft, dass dieses Mal seitens des Kantons der erste Schritt gemacht würde.

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