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Die Listenfüller: Ein Deutschschweizer und eine Frau

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Die Liste der CVP umfasst fünf Namen: Zwei Bisherige, ein Junger sowie ein Deutschschweizer und eine Frau. Allen Beteiligten ist klar, dass ausser den beiden amtierenden Gemeinderäten wohl kaum jemand eine reale Chance auf die Wahl in den Gemeinderat hat. «Ich trete an, um meine Partei zu unterstützen», sagt Stanislas Rück. «Jede Partei weiss, dass sie nicht fünf Leute in die Stadtregierung bringt.»

Im Wahlkampf präsentiert sich der Deutschschweizer als Mann aus der Privatwirtschaft, der auf Eigenverantwortung setzt. «Mit meiner Erfahrung als Unternehmer brächte ich eine andere Sichtweise in den Gemeinderat», sagt der selbständige Architekt. «So gibt man Geld erst aus, wenn man es hat.»

Dem Generalrat liegt die Zweisprachigkeit am Herzen; er praktiziert sie in seiner Familie mit seiner Frau und seinen drei Kindern sowie in seinem Unternehmen. «Freiburg sollte sich endlich als zweisprachige Stadt deklarieren.»

Im Gemeinderat würde der 48-Jährige die Fusion mit den umliegenden Gemeinden vorantreiben. «Die Agglomeration ist nur ein Zwischenschritt hin zur Fusion.» Und er würde sich für eine bessere Infrastruktur einsetzen – für ein Schwimmbad und besseren öffentlichen Verkehr. «Wichtige Infrastrukturen und auch die Fusion können jedoch nur getätigt werden, wenn wir die Schulen abbauen.»

«Ich helfe meiner Partei»

Auch Cécile Thiémard, Generalrätin und Vizepräsidentin der CVP Stadt Freiburg, stellt sich in den Dienst ihrer Partei. «Meine Wahlchancen sind sehr klein – aber mit meiner Kandidatur helfe ich meiner Partei und kann mich zu Themen des öffentlichen Lebens äussern.»

Der 55-Jährigen liegen Nachhaltigkeit, Sport und Mobilität am Herzen. So hat sie im Generalrat ein Postulat eingereicht, in dem sie Turngeräte für Erwachsene in öffentlichen Parks fordert – ähnlich den Spielgeräten für Kinder. «So könnte jeder etwas für seine Gesundheit tun.»

Um Fussgängern das Leben in Freiburg zu erleichtern, möchte die Ökonomin mehr Busse einsetzen – und beispielsweise in der steilen Lausannegasse einen Rollteppich installieren, der die Passantinnen und Passanten in die Oberstadt befördert.

Der frankophonen Thiémard ist wichtig, dass Düdingen Teil Grossfreiburgs ist – und darum scheint ihr eine Fusion Freiburgs mit den französischsprachigen Gemeinden weniger wichtig als der Ausbau der zweisprachigen Agglomeration.

Während für Stanislas Rück klar ist, dass er aus beruflichen Gründen nicht für den Grossen Rat kandidieren wird, ist diese Frage für Cécile Thiémard noch offen: «Schauen wir erst, was die Gemeinderatswahl bringt.» njb

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