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Die Listenfüller: Ein Ratspräsident und eine Rückkehrerin

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Ab Mai ist er Präsident des Freiburger Generalrats: Die Wahl des Grünen Oliver Collaud ist reine Formsache, ist er doch Ratsvizepräsident. Weniger wahrscheinlich ist seine Wahl zum Gemeinderat. «Ich habe sicher geringere Wahlchancen als Thierry Steiert, aber eine Chance habe ich doch», sagt Collaud. Der 36-Jährige lebt seit 14 Jahren in Freiburg – seit seiner Studienzeit. Er ist Gerichtsschreiber-Berichterstatter am Kantonsgericht, was eine Kandidatur für den Grossen Rat verunmöglicht.

Eine grüne Stimme fehle in der Stadtregierung, sagt Collaud. Als Gemeinderat würde er sich für die Raumplanung und den Verkehr einsetzen; und er würde die Strukturen für die ausserfamiliäre Kinderbetreuung verbessern. Zudem liegt ihm ein partizipatives Vorgehen im Umgang mit der Bevölkerung am Herzen. Collaud hat eine sechsjährige Tochter; er lebt mit seiner Partnerin und deren drei Kindern.

Ist Collaud in der städtischen Politik noch wenig bekannt, bereitet Dominique Jordan Perrin ihr Comeback vor. Die 49-Jährige sass von 1996 bis 1999 für die SP im Generalrat – wo sie als Vizepräsidentin der Finanzkommission amtete – sowie im Grossen Rat. Dann zog sie aus beruflichen Gründen nach Asien. Nun ist sie wieder in der Schweiz und will sich politisch engagieren; so kandidiert sie auch für den Generalrat. Eine Kandidatur für den Grossen Rat hält sie offen.

Als Gemeinderätin würde die verheiratete und kinderlose Jordan das Angebot an ausserfamiliärer Betreuung vergrössern und die Zweisprachigkeit Freiburgs hervorheben. «Es ist wichtig für diese Stadt, dass sie zwei Namen trägt.» In den nächsten Jahren müsse Freiburg wichtige Investitionen tätigen, sagt Jordan: in die Infrastruktur der Schulen, in Sportinfrastruktur, in den Langsamverkehr – «damit die Leute in der Stadt Freiburg leben wollen». njb

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