Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Listenfüller: Sie stehen im Dienste der Partei

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die FDP der Stadt Freiburg präsentiert zwei Kandidatinnen und zwei Kandidaten für die Gemeinderatswahlen vom 20. März. Claudine Esseiva, Vincent Jacquat und Thomas Zwald dienen dabei als Listenfüller, welche der Hauptkandidatin Antoinette de Weck (siehe Haupttext) Stimmen liefern.

Präsident dient der Partei

Thomas Zwald, seit zehn Jahren Präsident der FDP Stadt Freiburg, ist bereits bei den letzten Gemeinderatswahlen angetreten – damals verlor die Partei ihren Sitz in der Stadtregierung: Claude Masset wurde abgewählt. Nun will die FDP diesen Sitz zurückerobern.

Auch wenn Zwald davon ausgeht, dass er selber kaum Wahlchancen hat, kandidiert er: «Ich leiste meinen Beitrag, damit die FDP möglichst viele Stimmen erhält.» Er investiere viel Zeit in den Wahlkampf, sagt der Generalrat, der als Jurist die eidgenössische Wettbewerbskommission Binnenmarkt leitet. «Parallel dazu haben wir Unterschriften für die Initiative gegen Einbahnstrassen gesammelt, auch das hat viele Kräfte gebunden.» Doch könne die Initiative auch als Teil des Wahlkampfes betrachtet werden.

Für die Zweisprachigkeit

Der 48-Jährige würde als Gemeinderat dafür sorgen, dass «der Kontakt und die Kommunikation mit beiden Sprachgruppen besser funktioniert». In dieser Hinsicht herrsche in der Stadt Freiburg heute ein Manko. «Freiburg sollte sich als Zentrum für Zweisprachigkeit präsentieren, und zwar gegen innen wie gegen aussen.» Im Wahlkampf präsentiert sich Zwald nicht als Deutschschweizer, sondern als Stadtfreiburger – als jemand also, der die Zweisprachigkeit lebt. Ob er für den Grossrat kandidiert, entscheidet Zwald nach den Gemeinderatswahlen.

Mit Frauenpower

Claudine Esseiva sass von 2006 bis 2009 im Freiburger Generalrat. Die 33-Jährige engagiert sich stark in der Frauenpolitik; so ist sie auch Generalsekretärin der FDP Frauen Schweiz und Gründungsmitglied der kantonalen FDP-Frauensektion. Auf kommunaler Ebene amtet sie als Vorstandsmitglied der Stadtfreiburger FDP. Auch sie sieht ihr Engagement im Wahlkampf für den Gemeinderat als Dienst an der Partei. «Die Stadt Freiburg braucht Pragmatismus, sie braucht die FDP in der Regierung», sagt die Deutschschweizerin. Würde sie gewählt, würde sie die Stadtfinanzen sanieren und «in der Verkehrspolitik begangene Fehler eingestehen». Esseiva wird im Herbst für den Grossen Rat kandidieren.

Der Wirtschaftsprüfer

Vincent Jacquat ist in der laufenden Legislatur in den Generalrat nachgerutscht. Er ist Mitglied der städtischen FDP und ehemaliges Verfassungsratsmitglied. Der 35-Jährige würde als Gemeinderat die Kommunikation ändern: «Das Bild der Stadt Freiburg muss professioneller dargestellt werden.» Der Wirtschaftsprüfer würde zudem seinen Fokus auf die Finanzen legen und diese sanieren. Noch will der Vater zweier Kinder sich nicht festlegen, ob er auch als Grossrat kandidiert; «die Chancen dafür sind gross», sagt er nur. njb

Meistgelesen

Mehr zum Thema