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Die Macht des Bildes und des Humors

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Nie war die Macht der Bilder so gross», schrieb der Schweizer Karikaturist Patrick Chappatte diesen Sommer. Er hatte gerade seinen Job bei der «New York Times» verloren, die ihre täglichen politischen Cartoons einstellte – aufgrund eines Shitstorms. Die Medien dürften sich nicht einschüchtern lassen von den wütenden Massen, so Chappatte weiter. In unserer verrückten Welt brauche es den visuellen Kommentar und den Humor mehr denn je.

Auch wenn wir in einer Welt der Bilder leben, werden die Arbeitsbedingungen für Zeichnerinnen und Zeichner nicht einfacher. Mit pointierten und angriffigen Zeichnungen ernten sie nicht nur Applaus, sondern auch Kritik und Ablehnung. Polarisierende Bilder zu veröffentlichen, braucht Mut: von den Karikaturisten, aber auch von den Medienhäusern. Diesen Mut haben viele Schweizer Zeichnerinnen und Zeichner – und ausserdem eine grosse Portion Humor. Was sie damit im Jahr 2019 angefangen haben, zeigt jetzt die Ausstellung «Gezeichnet» im Museum für Kommunikation in Bern. Der Jahresrückblick der Schweizer Pressezeichner steht unter dem Patronat des Satiremagazins «Nebelspalter» und findet dieses Jahr zum zwölften Mal statt. Zu sehen sind über 200 Werke von rund fünfzig Zeichnerinnen und Zeichnern aus der ganzen Schweiz, darunter auch die beiden Freiburger Marco «Karma» Ratschiller (FN, «Nebelspalter») und Alexandre «Alex» Ballaman («La Liberté»). Ihre Themen reichen vom lokalen bis zum internationalen Geschehen, von der Klimawende bis zur Gleichstellungsfrage und von Regula Rytz bis zu Donald Trump.

cs

Museum für Kommunikation, Bern. Bis zum 9. Februar. Di. bis So. 10 bis 17 Uhr. Geschlossen am 25. Dezember, an den übrigen Feiertagen offen.

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