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Die Mehrheit kommt von auswärts

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Die Mehrheit kommt von auswärts

Viele Nicht-Freiburger Vereine am Kantonalturnfest in Murten

Endspurt beim Organisationskomitee für das Freiburger Kantonalfest in Murten. Dieses Wochenende finden bereits die Einzelwettkämpfe statt. Eine Woche später folgt der eigentliche Hauptanlass mit dem Vereinsturnen.

Von PATRICK HIRSCHI

Emsig geht es zu und her auf der grossen Wiese neben dem Prehl-Schulhaus in Murten. Die Blachen für das Festzelt sind gespannt. Weiter oben ist das Gelände für den grossen Zeltplatz abgesteckt.

«Den Auf- und Abbau organisieren wir grösstenteils mit eigenen Mitteln», erklärt OK-Vizepräsident Reto Fasnacht an der Presseorientierung am Mittwoch in Murten. Einzig der Zivilschutz hilft zusätzlich mit 130 Manntagen aus. Der Rest der Helfer stammt aus dem Umfeld der beiden organisierenden Turnvereine Muntelier und Murten.

Hauptstandort des Turnfest wird das OS-Zentrum Prehl mit seiner Dreifach-Turnhalle und den Aussenanlagen sein. Wettkämpfe finden aber auch auf dem Fussballplatz Pra Pury, in der Turnhalle an der Bernstrasse, auf der Pantschau und sogar in Domdidier statt.

Mehr Teilnehmer aus Bern und Zürich als aus Freiburg

Gemäss OK sollte der Grobbau der Anlagen bis Dienstag beendet sein. Auf dem Zeltplatz werden etwa 45 Armeezelte aufgestellt, die jeweils Platz für 30 Personen bieten. Daneben bleibt Platz für Leute, die mit eigenen Zelten anreisen.

Allein für die Vereinswettkämpfe vom 2. bis 4. Juli treten mehr als 4000 Telilnehmer aus 166 Vereinen an. Aus dem Kanton Bern nehmen etwa 950 Turnerinnen und Turner teil, aus dem Kanton Zürich rund 840. Erst an dritter Stelle steht der Kanton Freiburg mit gut 610 Teilnehmern. Es sei durchaus üblich, dass an einem Kantonalen Turnfest auch auswärtige Vereine teilnehmen, erklärt Mediensprecher Urs Haenni. Doch dieses Jahr sei das Interesse ausserhalb des Kantons besonders gross gewesen, stellt er fest.
Zusammen mit den Einzelwettkämpfen werden rund 6000 Personen an diesem Anlass teilnehmen. « Rechnet man das Rahmenprogramm dazu, wird das wahrscheinlich der grösste Anlass für Murten in diesem Jahr», schätzt Haenni.
Ein derart grosser Event erfordert natürlich auch verkehrstechnische Massnahmen. Auf der Umfahrungsstrasse auf der Höhe der OS Prehl wird am ersten Juliwochenende die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer herabgesetzt. Ausserdem wird die Strasse Wilerweg-Neugut für diese Zeit gesperrt. Für den Umzug am Sonntagvormittag wird zusätzlich die Altstadt gesperrt.

Insgesamt stehen 800 Parkplätze zur Verfügung. Und für die Autobusse wurde bereits der Camionparkplatz beim Löwenberg reserviert. Rund 1700 Teilnehmer reisen mit der Bahn an.

Keine Unfälle, keine Vandalen

Das Budget für das Kantonalturnfest beträgt rund 750 000 Franken. OK-Präsident Heinz Kaufmann hofft, dass die Endabrechnung zumindest ausgeglichen abschliesst. Neben den verschiedenen Sponsoren leisten auch die Gemeinden des OS-Verbandes der Region Murten einen Beitrag. Sie übernehmen die Kosten für die Infrastruktur des Zeltdorfes.

Wichtiger sei ihm aber, dass der Anlass unfallfrei verläuft, keine Vandalen ihr Unwesen treiben und jede und jeder zufrieden nach Hause geht, fasst Kaufmann seine Erwartungen zusammen.

Internet: www.murten04.ch
Drittes Fest im Seebezirk

Kantonale, Westschweizerische und Eidgenössische Turnfeste finden im Turnus von je sechs Jahren statt. 1936 fand in Murten ein Turntag statt, und 1964 führte Kerzers das Kantonsfest durch.

Wie OK-Präsident Heinz Kaufmann erklärt, bewarb sich Murten bereits 1981 sowie 1986 um die Durchführung dieses Anlasses. Der Zuschlag ging jedoch an Bulle beziehungsweise Châtel-St-Denis.

«Damals hätten wir die notwendige Infrastruktur in Murten noch gar nicht gehabt», stellt Kaufmann rückblickend fest. Mit dem Bau des Orientierungsschulhauses Prehl seien die notwendigen Einrichtungen nun vorhanden.

Zwei Vereine für ein Fest

Reto Fasnacht erzählt, wie es zur Idee kam, das Kantonale Turnfest 2004 nach Murten zu holen. «An der Kantonalversammlung vor dreieinhalb Jahren stellten wir fest, dass die Vergabe immer noch vakant war», erzählte er. Von Anfang an sei klar gewesen, dass die Turnvereine Murten und Muntelier zusammenarbeiten würden. Im Dezember 2000 habe man die Machbarkeit des Vorhabens überprüft. Im Jahr 2001 reichte man die Kandidatur ein.

Mitbewerber Düdingen war ebenfalls an der Durchführung interessiert, der Zuschlag ging aber nach Murten. In Düdingen findet dafür im nächsten Jahr das Westschweizer Turnfest statt.

Gemäss Stefan Gutknecht vom Organisationskomitee arbeiten die beiden Turnvereine von Muntelier und Murten zum ersten Mal zusammen. Alleine hätte kein Verein den Anlass durchführen können, ist das OK überzeugt. Die Zusammenarbeit sei auf der Hand gelegen. «Alle kennen sich sehr gut», sagt Gutknecht.

Konsequenterweise wurde im Organisationskomitee jeder Posten doppelt besetzt – je mit einem Murtner und Muntelierer Vereinsmitglied. «Während der Vorbereitungszeit gab es eine einzige Mutation», sagt Reto Fasnacht. Das beweise, wie gut die Zusammenarbeit funktioniere. hi

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