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Die Mensa der Cité St. Justin schliesst ihre Türen

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Gestern sind in der Mensa der Cité St. Justin bei der Universität Miséricorde in Freiburg zum letzten Mal preiswerte Mahlzeiten für die Studierenden über den Tresen gegangen: Der Vorstand des Justinuswerks Freiburg hat beschlossen, den Betrieb der Mensa per sofort einzustellen. Dies gab Direktor Marco Cattaneo gestern den Medien bekannt. «Wir haben uns für die Schliessung entschieden, weil wir unsere Mittel lieber für unsere Kernaufgaben brauchen und den Bestand des Justinuswerks in Freiburg möglichst langfristig sichern wollen», sagte Cattaneo gegenüber den FN.

Das Justinuswerk, das neben Freiburg auch Standorte in Genf, Zürich und Sitten hat, ist eine Institution der katholischen Kirche und ermöglicht Menschen aus Entwicklungsländern ein Studium in der Schweiz. Ziel ist, dass diese nach ihrer Ausbildung ihr Wissen in ihren Heimatländern zum Einsatz bringen. Rund 230 Studierende profitieren aktuell vom Justinuswerk Freiburg; dieses bringt dafür jährlich rund eine Million Franken auf.

Vier Personen werden entlassen

Die Mensa in der Cité St. Justin sei einfach zu klein gewesen, um kostendeckend zu funktionieren, so Marco Cattaneo. Die Küche sei für bis zu 250 Mahlzeiten pro Tag ausgerichtet, doch wegen des Platzmangels habe man nicht mehr als 130 Mahlzeiten verkaufen können. «Bei den günstigen Studentenpreisen war das einfach zu wenig.» An der Nachfrage habe es hingegen nie gefehlt; die Mensa sei seit ihrer Gründung in den Neunzigerjahren immer gut besucht gewesen. Für die Studierenden sei die Schliessung kein grosses Problem; sie könnten sich an den verschiedenen Standorten der Universität ebenso günstig verpflegen.

Leid tut es Cattaneo indessen um das Personal der Mensa: Von den sechs Mitarbeitern verlieren vier ihre Stelle. «Wir werden ihnen helfen, etwas Neues zu finden, denn sie haben auch immer alles für uns getan», so der Direktor. Zwei Angestellte werden weiterbeschäftigt, denn an der Stelle der Mensa wird das Justinuswerk künftig eine Cafeteria betreiben, die täglich von sieben bis elf Uhr offen sein wird. Die Snacks, welche die Cafeteria anbieten wird, werden allerdings eingekauft; die Küche bleibt geschlossen.

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