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Die Messe Energissima nimmt in Bulle einen neuen Anlauf

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Die erste Austragung der Messe Energissima fand 2007 im Forum Freiburg statt. In der Folge wurde diese Messe für Energielösungen und nachhaltige Technologien dort jedes Jahr durchgeführt, bis 2013. Jene Austragung war mit knapp 2500 Besuchern ein Misserfolg; in den Spitzenjahren hatte Energissima gegen 15 000 Besucher angelockt.

Doch die Austragung 2013 soll nicht die letzte bleiben. Gestern hat ein Organisations­team die Neuauflage vom 12.  bis 15. April 2018 im Espace Gruyère in Bulle vorgestellt. Wie Präsident Béat Kunz sagte, werden der Donnerstag und der Freitag eher auf ein professionelles Publikum ausgerichtet sein, der Samstag und der Sonntag sollen die breite Öffentlichkeit und insbesondere auch Familien anlocken.

Gemäss der Projektleiterin Varsha Schnyder sind an den ersten beiden Tagen auch die Konferenzen und Informations­anlässe eher auf ein Fachpublikum zugeschnitten, während am Wochenende spielerische Aktivitäten und Workshops zum Mitmachen im Vordergrund stehen. Alle Tage sind aber für jedermann zugänglich. Insgesamt sind 100 Aussteller angemeldet.

Zurück zu den Ursprüngen

Mit dieser Formel geht Energissima zurück zu seinen Ursprüngen, wie Kunz ausführte. Zu Beginn hatte die Fachmesse im Forum Freiburg vor allem Berufsleute angesprochen, öffnete sich dann aber der ganzen Bevölkerung, beispielsweise Eigenheimbesitzern. Die enttäuschende Austragung 2013 war aber wieder nur auf ein Fachpublikum ausgerichtet.

Mit dem Neustart ist auch der Umzug in den Espace Gruyère verbunden. Gemäss Direktorin Marie-Noëlle Pasquier passt der Espace Gru­yère gut ins Konzept einer Messe zu erneuerbaren Energien. Sie verwies an der gestrigen Präsentation auf die Holzbauweise des Gebäudes, den Anschluss an ein Fernwärmenetz mit Holzheizung sowie auf die Stromproduktion mit Solarzellen auf dem Gebäudedach.

Die Messe Energissima will mit gutem Beispiel vorangehen und mit Unterstützung der Stadt Bulle als erster Anlass seiner Art das Label «Carbon Fri» erfüllen. Das Label reduziert den ökologischen Fuss­abdruck und trägt zur Finanzierung lokaler Projekte für die CO2-Reduktion bei. Hinter dem neu lancierten Label steht eine Freiburger Stiftung (FN vom 29.3.).

Inhaltlich stehen gemäss Béat Kunz drei Themengebiete im Mittelpunkt von Energis­sima: Wohnraum, Energie­effizienz und Mobilität. Für die Mobilität wird eigens ein Pavillon aufgebaut. Die Besucher können dort Testfahrten mit Fahrzeugen auf vier und auf zwei Rädern unternehmen.

Ehrengast von Energis­sima wird das Smart Living Lab der Blue Factory Freiburg sein. Im Mittelpunkt stehen dessen Vorzeigeprojekte «NeighborHub» und das «Smart Living Building».

Mobilität

Elektrische Ladestation direkt vor dem Espace Gruyère

Kurz vor der Eröffnung von Energissima haben die Stadt Bulle und Gruyère Energie eine Ladestation für Elektrofahrzeuge installiert. Diese erlaubt das Laden von zwei Elektrofahrzeugen gleichzeitig, und dies rund um die Uhr, wie die Initianten in einem Communiqué mitteilen. Die Ladestation befindet sich auf dem Parkplatz Albergeux direkt vor dem Espace Gru­yère. Es ist dies die dritte Ladestation auf dem Stadtgebiet von Bulle. Dank diesen ist Bulle Teil von Move, dem grössten Netz an elektrischen Ladestationen der Schweiz. Die Energie für diese Ladestation stammt aus der Schweiz und ausschliesslich aus erneuerbaren Energiequellen, heisst es in der Mitteilung weiter.

uh

 

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