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Die Michelin Schweiz AG wird erstmals von einem Schweizer geführt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: walter buchs

Bisher wurde die Vertriebsgesellschaft Michelin Schweiz, die seit 1926 in unserem Land tätig ist und ihren Sitz seit 1990 in der Freiburger Vorortsgemeinde Givisiez hat, jeweils von einem Franzosen oder Deutschen geführt. Gemäss Praxis des weltweit tätigen Pneukonzerns muss nämlich ein Verkaufsdirektor nicht nur über Sprachenkenntnisse verfügen und das entsprechende Land kennen, er muss innerhalb der Firma auch international Erfahrung gesammelt haben.

Ideales Profil

All diese Voraussetzungen brachte der in Freiburg aufgewachsene Primarlehrer Charles Aeby mit, so dass er auf den 1. Januar 2008 zum Vertriebsdirektor Schweiz ernannt wurde und jetzt wieder in der Stadt Freiburg wohnt. Der neue Chef der Michelin Schweiz AG hat dabei nicht nur die Funktionen seines Vorgänger Gaël Galhié, sondern zusätzlich auch jene des Verkaufsleiters Anton Näpflin übernommen (siehe Kasten).

Nach einigen Jahren Tätigkeit als Primarlehrer in Marly verspürte Charles Aeby vor 20 Jahren den Wunsch nach beruflicher Veränderung, wie er im Gespräch mit den FN sagt. So kam er 1989 zu Michelin und baute nach dem Umzug des Unternehmens von Genf nach Givisiez die Logistik für die Schweiz auf, bevor er Verkaufsleiter für die Westschweiz und das Tessin wurde. 1999 übernahm er die Verantwortung für die LKW-Grossflottenkunden im damals neu geschaffenen Regionalnetz für Deutschland, Österreich und die Schweiz mit Arbeitsort Karlsruhe. 2005 holte ihn der Konzern für die Betreuung der Grossflottenkunden in die französische Zentrale nach Clermont-Ferrand. Ab Mitte 2006 übernahm er wieder von Karlsruhe aus die Logistik-Verantwortung für Nordeuropa.

Teamführung als Schwerpunkt

Nach seinen Zielsetzungen befragt, antwortet Charles Aeby spontan nicht etwa mit Verkaufszahlen und Wachstumszielen. «Ich will mich in erster Linie um die Managementprobleme, um die Sorgen und Anliegen der Mitarbeiter kümmern. Das ist mir angesichts dringender Tagesaufgaben in den ersten 100 Tagen noch nicht so gelungen, wie ich es eigentlich tun will», gesteht der Vertriebsdirektor etwas selbstkritisch. Es sei ihm wichtig, die Leute – es sind rund 70 Mitarbeitende – gut zu betreuen und die Teambildung zu fördern, ergänzt Charles Aeby.

Der neue Michelin-Vertriebsdirektor hat sein neues Amt selbstverständlich auch mit den Auftrag und dem Anspruch angetreten, die bereits starke Position des Konzerns in der Schweiz weiter zu festigen. Bei einem Marktanteil von nahezu 20 Prozent im Landesdurchschnitt werde heute das Potenzial in der Deutschschweiz noch zu wenig ausgeschöpft. Aeby will daher die Präsenz des Reifenherstellers ausbauen, um der wachsenden Nachfrage – gerade auch in der Agglomeration Zürich – mit einer flächendeckenden Vertriebsstruktur zu begegnen. «Ich will die Partnerschaften mit den Autohäusern und dem Pneuhandel besonders in der Deutschschweiz vertiefen und festigen, ohne dabei die Westschweiz zu vernachlässigen,,» sagt der Michelin-Vertriebsdirektor.

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