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«Die Millionen sind verteilt»

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Autor: Elisabeth Schwab-Salzmann

In rund 90 Minuten wurden an der Gemeindeversammlung in Gurmels rund sechs Millionen Franken gesprochen. Die 69 anwesenden Stimmbürger genehmigten einstimmig alle vom Gemeinderat vorgeschlagenen Investitionen und die Rechnung für 2007. «Die Millionen sind verteilt, ich danke Ihnen für das Vertrauen, das Sie mit einem einstimmigen Ja für die Investitionen ausgesprochen haben», sagte Gemeindepräsident Daniel Riedo.

Ausbau von OS-Zentrum und Gemeindeverwaltung

Die Laufende Rechnung 2007 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 5800 Franken, bei Einnahmen von 12,962 Millionen und Ausgaben von 12,956 Mio. Franken, dies unter Berücksichtigung von freien Abschreibungen in der Höhe von 1,1 Millionen. Als Hauptgründe für das gute Rechnungsergebnis nannte Daniel Riedo zusätzliche Steuereinnahmen der Vorjahre von 635 000 Franken sowie Liegenschafts-, Handänderungs- und Kapitalabfindungssteuern über 158 000 Franken.

Für den Um- und Erweiterungsbau der Gemeindeverwaltung im Haus «Schlössli» wurden 1,92 Millionen Bruttokredit und jährliche Folgekosten von 150 000 Franken genehmigt. Aus dem Zivilschutz-Fonds fliessen 135 000 Franken für die im Untergeschoss entstehenden 90 Zivilschutzplätze zurück. «Wir hatten auch andere Standorte geprüft, sind aber zur Erkenntnis gelangt, dass der aktuelle Standort im Zentrum der beste ist», erklärte Architekt Paul Philipona.

Er erläuterte den Um- und Ausbau des aus dem 17. Jahrhundert stammenden Hauses. Das markante Dach bleibt erhalten, daran angebaut wird ein zweigeschossiger Pavillon mit Flachdach im Minergie-Standard. Im Anbau werden Verwaltungsräume und der Gemeindeschalter eingerichtet (s. FN vom 29. April ). Gemäss Daniel Riedo bleibt es das Ziel von Gurmels, den Steuerfuss von 80 Rappen auf einen Staatsfranken beizubehalten, trotz der grossen Investitionen.

In 40 Jahren mehr als dreimal so viele Schüler

Mit dem Erweiterungsbau des Hauptgebäudes der OS werden drei neue Klassenzimmer (total 13 Zimmer) für die Oberstufe vorhanden sein. Die Schülerzahlen haben sich von 60 (1967) auf 186 Schüler gesteigert. Neben den neuen Klassenräumen gibt es Platz für Gruppenarbeiten, Lagerräume für Archiv und Material. Im Dachgeschoss wird für die Hauswirtschaft umgebaut, das Musikzimmer ins Erdgeschoss gezügelt. Der bewilligte Bruttokredit beträgt für Gurmels 2,287 Millionen, jährliche Folgekosten sind auf 126 000 Franken beziffert.

Trinkwasserverbund Bibera

Der geplante Trinkwasserverbund Bibera konnte in seiner ursprünglichen Form nicht realisiert werden. Cressier lehnte das Konzept im Sommer 2007 ab. Vorgeschlagen wurde nun eine neue Ost-Variante (s. Kasten). Gurmels stimmte einstimmig zu, dem neuen Trinkwasserverbund Bibera beizutreten, und genehmigte den Investitionskostenanteil über 1,876 Mio. Franken – in zehn jährlichen Raten zu bezahlen.

Auch das Gesundheitsnetz See wurde akzeptiert. Die Gemeinderäte Georges Bouverat und Manfred Käser wurden offiziell verabschiedet.

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