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Die Möglichkeit, dem Publikum zu danken

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Mit einem Heimspiel gegen die Kloten Flyers (19.45 Uhr) lässt Gottéron seine verkorkste Saison heute ohne jeglichen Druck ausklingen. Zu gewinnen oder verlieren gibt es sportlich gesehen für keines der beiden Teams mehr etwas. Seit Donnerstagabend ist klar, dass die Rapperswil-Jona Lakers und der HC Ambri-Piotta den Playout-Final bestreiten werden, derweil die zwei letztjährigen Gegner des Playoff-Halbfinals ihre Haut gerade noch einmal frühzeitig retten konnten.

Dubés Rücktritt

So wird das Kehrausspiel im St. Leonhard auch im Zeichen des Abschieds stehen. Auf beiden Seiten wird das schlechte Abschneiden in dieser Saison personelle Konsequenzen nach sich ziehen. Bei den Zürchern steht bis jetzt zwar nur der Wechsel des Internationalen Simon Bodenmann zum SC Bern fest; insbesondere auf den Söldner-Positionen sind jedoch trotz weiterlaufenden Verträgen Veränderungen zu erwarten. Die Verteidiger Jim Vandermeer sowie Micki DuPont etwa–beide über 35 Jahre alt–haben ihren Zenit überschritten und dürften gehen müssen. Präsident und Mäzen Philippe Gaydoul, der erneut ein Millionendefizit in der Klubkasse stopfen muss, wird es möglich machen.

Bei Gottéron wird heute gewiss René Matte gebührend verabschiedet werden, der zum letzten Mal nach neun Saisons als Assistenztrainer an der Bande der Freiburger stehen wird. Wessen Derniere es sonst noch wird, darüber kann nur spekuliert werden. Sicher ist, dass Christian Dubé nach dem heutigen Spiel vom Profisport zurücktreten wird. Ob die in dieser Saison enttäuschenden Joel Kwiatkowski und Thibaut Monnet nächste Saison weiter das Gottéron-Dress tragen werden, ist offen. Die Antwort darauf gibt es vielleicht schon heute, spätestens aber am nächsten Donnerstag. Dann will der Verein Bilanz ziehen und umfassend über die daraus resultierenden Massnahmen informieren.

Seriös bis zum Ende

Zuvor gilt es aber noch eine Partie gegen die Flyers zu absolvieren. Dabei will Gottéron mit derselben Einstellung wie am Donnerstag in Ambri ans Werk gehen, wo die Freiburger klar mit 4:0 gewinnen konnten. «Wir wollen bis zum Ende seriös bleiben», sagt Trainer Gerd Zenhäusern. Deshalb wird der Gottéron-Trainer die praktisch identische Mannschaft wie im Tessin aufs Eis schicken. Einzige Änderung ist die Rückkehr von Jérémie Kamerzin. «Ich weiss nicht, mit welchem Team Kloten anreisen wird, aber es gibt bestimmt ein offenes Spiel. Wie in Ambri wollen wir mit einer Mischung aus harter Arbeit und Freude am Spiel den Sieg anstreben.»

Ziel sei es, mit einer guten Leistung den Fans etwas zurückzugeben. «Ich weiss nicht, wie viele Zuschauer kommen werden, aber ich hoffe doch auf möglichst viele. Das Publikum ist in Freiburg mehr als anderswo der sechste Mann und hat uns auch in dieser schwierigen Saison unterstützt. Für uns bietet sich die Gelegenheit, dafür Danke zu sagen.»

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