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Die nächste Heimniederlage für Düdingen

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In der aktuellen Saison scheint Rolf Rotzetters Team von einem regelrechten Heimfluch befallen: Bereits vor der Affiche gegen den FC Stade-Payerne hatten die Sensler aus vier im schmucken Birchhölzli-Stadion ausgetragenen Partien nur gerade drei Punkte mitgenommen. Neben dem Vollerfolg gegen Romont von Anfang September hatte es drei Heimpleiten abgesetzt. Nach dem Schlusspfiff am Samstagabend musste man konstatieren, dass sich dieser Negativtrend fortsetzt: Während die Zuschauer auf ihrem Heimweg der herbstlich-goldenen Abendsonne entgegenfuhren, musste Coach Rotzetter einmal mehr eine Niederlage erklären.

Starke Startviertelstunde

Die Tatsache, dass Rotzetter im Gespräch mehrmals das fehlende «Sich-Belohnen» erwähnte, wies darauf hin, dass auch in diesem Spiel gute Ansätze seiner Mannschaft zu sehen gewesen waren. Gerade die Startphase hatte eindeutig dem SC Düdingen gehört: In den ersten fünfzehn Minuten gab es ganze vier Grosschancen der Sensler zu notieren. Dass es immer noch 0:0 stand, hatte mit der fehlenden Konsequenz von Captain Frédéric Piller (8.) sowie von Cedric Portmann (6.) im Abschluss zu tun. Zudem machte Payerne-Keeper Arnaud Rapin, teils im Zusammenspiel mit seinen Defensivpartnern, zwei vorzügliche Gelegenheiten der SCD-Flügel Manuel Schwarz (11.) und Alexander Bächler (13.) zunichte.

Ausgerechnet Rebronja!

In anderen Strafraumszenen spielten die Düdinger auch schlicht zu umständlich. So durften sich die Hausherren bei Fortuna bedanken, dass sich ihr grosszügiger Umgang mit Torchancen vorerst nicht rächte: Der Kopfball des Gästeangreifers Hugo Reulier touchierte die Querstange (9.). Nach dem sehr animierten Auftakt neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend. Aus dem Spiel heraus gelang nur noch wenig, so dass den Standardsituationen nun mehr Gewicht zukam.

So köpfte Bächler den Ball in der 37. Minute direkt in Rapins Arme. Besser machte es auf der Gegenseite Adan Rebronja: Der Ex-Düdinger stand nach einer Ecke goldrichtig, um den Abpraller zu verwerten, und lief danach schnurstracks zur Tribüne, um seinen Treffer mit dem verletzten Teamkollegen Luis Da Veiga zu feiern (41.). «Dieser Jubel galt Luis, er war keinesfalls gegen meinen früheren Verein gerichtet, den ich immer noch sehr schätze», sagte der Torschütze nach Spielende.

Die Sensler fanden vorerst keine Antwort aufs Gegentor, das zu einem für sie äusserst ungünstigen Zeitpunkt gefallen war. Im Gegenteil, keine Zeigerumdrehung später musste Goalie Luca Aebischer vor dem heranstürmenden Reulier retten. Zurück aus der Kabine kam das Heimteam laut Rotzetter «mit guten Vorsätzen», um gleich den nächsten herben Dämpfer hinnehmen zu müssen: Gleich die erste Offensivaktion der Gäste führte zum 0:2 durch Kevin De Oliveira Borges (48.).

Die stetigen lautstarken Ermunterungen von der Seitenlinie fruchteten danach nicht mehr, beim SC Düdingen war die Luft draussen. Rapin verlebte bis auf zwei, drei Szenen eine ruhige zweite Halbzeit. Einmal beanspruchte Payernes Schlussmann aber auch das Glück für sich, und zwar als Christoph Catillaz das Leder weit übers leer stehende Tor drosch (72.). Ansonsten taten sich die Düdinger gegen einen gut organisierten und cleveren Gegner äusserst schwer und wirkten bei ihren häufigen langen Bällen auf die isolierte Sturmspitze Benjamin Nefic auch etwas hilflos. Nächsten Samstag werden sie beim Tabellenvierten Farvagny-Ogoz antreten. In dieser und den zwei folgenden Partien gelte es, «sich noch vor der Winterpause zu fangen», so Rotzetters Zielvorgabe. Das wird auch vonnöten sein, denn in der Tabelle sind die Sensler nur noch einen Punkt von den Abstiegsplätzen entfernt.

Telegramm

Düdingen – Stade-Payerne 0:2 (0:1)

Birchhölzli. – 280 Zuschauer. SR: Alain Schlegel.

Tore: 41. Rebronja 0:1; 48. De Oliveira Borges 0:2.

SC Düdingen: Aebischer; Brunisholz (79. Spicher), Balvis Gonzalez, Cipri; Piller; Bächler (71. Neuhaus), Portmann (60. Gachoud), Catillaz, Schwarz; Ragonesi (81. Maic Aegerter); Nefic.

FC Stade-Payerne: Rapin; Mendizov (67. Carmona Hendriques), E. Domo Dieno, Monteiro, Mendes Cabral (86. Dos Santos Tavares); Rebronja (83. T. Domo Dieno), Fornerod, Fernandes Galvao, Ganaj; De Oliveira Borges (77. Luis Romao), Reulier.

Bemerkungen: Düdingen ohne Ortelli, Corovic, Bürgy, Marcel Aegerter, Suter, Vonlanthen (alle verletzt) sowie Perler (2. Mannschaft). Verwarnungen: Ganaj, Catillaz, Mendes Cabral, Luis Romao, Carmona Hendriques, Maic Aegerter. – 9. Lattentreffer Reulier.

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