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Die Nachwuchsarbeit trägt Früchte

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Nachdem Anton Bürdel 2015 sein Amt als Präsident nach 30 Jahren abgegeben hat, ist Gisela Marty das dienstälteste Mitglied im Vorstand des Reitclubs Buecha. «Seit 14 Jahren bin ich dabei, zunächst als Zuständige für das Sponsoring und seit zehn Jahren als Kassier», sagt die in Bonnefontaine wohnhafte gebürtige Schaffhauserin. Während die 62-Jährige inzwischen nicht mehr aktiv reitet, ist ihr Sohn, Jonas Marty, in der Reitsportszene kein Unbekannter. Dem Sport ist Marty so auf diverse Wege verbunden geblieben. So wirkt sie nicht nur im Vorstand des RC Buecha mit, sondern auch im Freiburger Pferdesportverband sowie im schweizerischen Verband für Pferdesport, wo sie sich jeweils um die Finanzen kümmert.

Möglichst günstig

Ihre Tätigkeit gewährt Marty einen Einblick in die Entwicklung des nationalen Reitsports. «Auf Niveau Schweiz stagniert der Sport. Die Anzahl der Lizenzen und Brevets war in den letzten Jahren fast immer gleich.» Gut 20 000 lizenzierte Reiterinnen und Reiter zählt das Land. Dafür werde auch einiges getan. «Der Verband pusht die Nachwuchsförderung.» Dies zahle sich aus. «Dies sieht man an den guten Resultaten, die ein so kleines Land erzielt», erklärt Marty und denkt dabei nicht zuletzt an Olympiasieger Steve Guerdat.

 Auch beim RC Buecha ist die Förderung des Nachwuchses zentral. «Wir wollen das Springen, die Dressur und den Reitsport ganz allgemein einem grossen Publikum näher bringen–dies zu möglichst günstigen Bedingungen», erklärt Marty, die einräumt, dass Reiten nach wie vor eine teure Sache sei. «Dabei gilt es jedoch den Mehrwert zu berücksichtigen, den der Reitsport mit sich bringt. Wenn jemand wirklich angefressen ist, macht er nichts Schlechteres und lebt für den Sport. Dann ist es gut investiertes Geld.» Wenn das Talent vorhanden sei, liessen sich Sponsoren finden, die mitunter ein Pferd zur Verfügung stellen würden. «Auch einem Guerdat gehören die Pferde nicht selber. Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass ohne Willen nichts geht.» Überhaupt sei Reiten eine Lebensschule. «Die Jungen lernen, dass man ein Tier nicht einfach so in die Ecke stellen kann. Wenn man reiten will, muss man auch etwas dafür tun.»

Auch für die Freizeitreiter

Dass der RC Buecha heute zu den grössten Reitsport-Vereinen des Kantons zählt, kommt ebenfalls nicht von ungefähr. «Wir probieren zum Beispiel Trainer auszubilden, um dem Nachwuchs was bieten zu können. Wenn es keine Jungen gibt, dann lebt ein Club nicht mehr», sagt Marty. Auch die heute beginnenden Pferdesporttage tragen zum regen Vereinsleben bei. «Nebst der Dressur im August sind die Prüfungen an Pfingsten ganz klar der Höhepunkt. Alle Mitglieder bis auf wenige Ausnahmen müssen helfen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist so ein ganz anderes als etwa bei einer GV.» Die Pferdesporttage sind ein Erfolg, der Club lebt und der Reitsport im Allgemeinen erfreut sich einer nach wie vor ungebrochenen Beliebtheit–so weit, so gut. Doch wohin wird die Entwicklung in den nächsten Jahren gehen? «Das ist Thema im nationalen Verband», sagt Marty. «Der Wirtschaft geht es nicht so gut. Was ist, wenn es weniger Sponsoren gibt? Deshalb sind wir momentan an einer Strategieentwicklung.» Ziel ist es, das Reiten weiter attraktiv zu gestalten. «Dabei denke ich etwa an das Gymkhana (Red.: eine Geschicklichkeitsprüfung) oder die Freizeitreiterszene.» Zudem sei der Concours Complet (früher Military) am Wachsen.

 

Pferdesporttage

Das Programm

Plaffeien. Heute. 14 Uhr:R 125/125.Freitag. 8 Uhr:R 110/115, 1. Serie.13 Uhr:R 110/115, 2. Serie.18 Uhr:2er-Zeit-Springen.Samstag. 7 Uhr:B100, Stil.11 Uhr:R 100/105, 1. Serie.15.30 Uhr:R 100/105, 2. Serie.20 Uhr:Barrierenspringen (Six-Barres).Sonntag. 8 Uhr:R 120/125 (Swiss R-Challenge).13 Uhr:R 130/135 (Swiss R-Challenge/Tour Romand).18 Uhr:Final R 100.Montag. 7 Uhr:B 60/B 70 (Anfängerspringen).12 Uhr:Rahmenprogramm Cadre Noir&Blanc Freiburg.13 Uhr:Final R 130.15 Uhr:Final R 110.

Jubiläumsconcours: 50 Jahre Reitclub Buecha Sense-Oberland

A nlässlich seiner traditionellen Pferdesporttage an Pfingsten feiert der Reitclub Buecha den 50. Geburtstag. Auf dem Programm der heute startenden fünftägigen Springkonkurrenz stehen rund zwanzig regionale Springprüfungen, ein Zweier-Equipen-Springen, ein Barrierenspringen und ein attraktives Rahmenprogramm.

Gegründet wurde der RC Buecha 1966 von 15 ausschliesslich männlichen Mitgliedern. Nach zwei Jahren unter Präsident Kanis Brügger übernahm Peter Jungo das Amt für die folgenden 16 Jahre. 1985, nun unter der Leitung von Anton Bürdel, organisierte der Club sein erstes offizielles Springturnier in Tentlingen. Im Jahr 2000 konnte dank grossem Einsatz des Vorstandes in Plaffeien die Pferdesportanlage Sense-Oberland eingeweiht werden. Dank der perfekten Infrastruktur hat sich Plaffeien zu einem der beliebtesten Turnierplätze des Kantons entwickelt. 2014 organisierte der RC Buecha als erster Freiburger Reitverein die nationale Meisterschaft der R-Reiter. Im letzten Jahr gab Bürdel sein Amt an die beiden Co-Präsidenten Anja Peissard und Andres Schmid ab. Inzwischen zählt der Club rund 150 Mitglieder – mit einem Übergewicht an Frauen. fs

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