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Die Narren waren in Freiburg los

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Samstagabend, Python-Platz. Die Guggenmusik Eckepfätzer aus Freiburg im Breisgau spielt auf der Tribüne den Hit «Let Me Entertain You». Einige Zuschauer tanzen ausgelassen in der kalten Nebelnacht. Die Narren sind los: am sechsten Zähringer Narrentreffen in Freiburg.

Hexen und Frösche

Auffällig viele Fasnächtler tragen Hexenkostüme. Das traditionelle Sujet stammt unter anderem aus Neuenburg am Rhein, einer deutschen Kleinstadt, rund 30 Kilometer von Basel entfernt. Es ist mit dem lokalen Brauchtum verbunden. «Wir stellen den Narrenbaum auf: Er ist das Symbol für den Anbruch der Herrschaft der Narren im Rathaus», sagt Lars Schuh vom Verein der Burghexen. «Es gibt in Neuenburg 16 Vereine, die verschiedene Figuren darstellen», so Daniela Saurer. Viele von ihnen sind ans Narrentreffen gereist – insgesamt 450 Personen. Saurer gehört wie ihre Tochter Maren Müller zu den Wuhrlochfröschen: Ihre selber genähten Kostüme bestehen aus unzähligen «Fleckle» in drei verschiedenen Grünschattierungen. Dazu gehören handgeschnitzte Holzmasken. Holzmasken tragen auch andere Neuenburger Figuren.

Was macht das Zähringer Narrentreffen aus? Wir haben Markus Mroczinski von den Ziegel-Buben Schwenningen gefragt:

Farbenfroher Umzug

Am Sonntag fand ein ökumenischer Gottesdienst in der Kathedrale St. Nikolaus statt. Höhepunkt des Narrentreffens war der zweistündige Umzug vom Dominoplatz  bis zum Python-Platz. 22 Guggenmusiken, zwei Blasmusiken und 27  Cliquen mit Teufeln, Narren und anderen traditionellen Figuren begeisterten am Nachmittag die zahlreich erschienenen Besucher.

Unter den 700 Narren sorgten auch Lokalmatadoren für gute Stimmung: die Guggenmusik Les 3 Canards aus Freiburg, die Loubeschränzer und die Schlossmüüs aus Murten sowie die Moosrugger aus Galmiz. Am Umzug dabei war natürlich auch Daniela Saurer von den Wuhrlochfröschen aus dem deutschen Neuenburg. «Die Stimmung war super, die Guggenmusiken haben gut gespielt und die Leute unterhalten. Der Umzug war toll», sagt sie. «Zwar hat es leider leicht geregnet, doch es waren viele Zuschauer da, und alle waren begeistert von unseren Kostümen. Wir wurden sehr viel fotografiert, und die Augen der Kinder haben gestrahlt.»

«Wir sind rundum zufrieden, wir blicken auf einen sehr schönen, gelungenen Anlass zurück», zieht Urs Höchner vom Organisationskomitee Bilanz. Zu Zwischenfällen sei es nicht gekommen. Seit 2002 treffen sich Fasnächtler aus den Schweizer Orten Freiburg, Murten, Bern, Thun, Burgdorf und Rheinfelden regelmässig mit Narren aus sechs Städten im Regierungsbezirk Freiburg im Breisgau. Der Kanton Freiburg ist nach einem Treffen 2005 in Murten bereits zum zweiten Mal Gastgeber. Das nächste Treffen findet in drei Jahren in einer noch nicht bekannten Zähringerstadt statt.

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