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Die Natur als weise Lehrmeisterin

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Tierlieb und fasziniert von der indianischen Philosophie: Sandra Lerch Alaoui mit ihrem Hund Bandit.Bild zvg

Die Natur als weise Lehrmeisterin

Autor: Imelda Ruffieux

Sandra Lerch Alaoui aus Mamishaus ist Heilpädagogin und arbeitet im Heim-Atelier «Linde» in Tentlingen. In ihrer Freizeit malt sie gerne. In mehreren Kursen versuchte sie sich in verschiedenen Techniken. Dabei stiess sie auch auf das Heilmalen, das sie heute mit einer Gruppe von «Linde»-Bewohnern anwendet. «Den Traum, ein Bilderbuch zu illustrieren und zu schreiben, hatte ich zum ersten Mal kurz nach der Geburt meines ersten Kindes», erzählt sie. Nun ist ihr Traum Realität: Das Bilderbuch «Die Kraft der Tiere» ist kürzlich erschienen.

Indianer und Tiere

Da Sandra Lerch Alaoui seit ihrer Kindheit fasziniert von der indianischen Philosophie und zugleich sehr tierlieb ist, lag es auf der Hand, beides zu kombinieren. «Ich finde den Respekt und die Liebe allen Lebewesen gegenüber, den die indigenen Völker nachleben, wunderschön und heilsam», hält die 41-Jährige fest. Gleichzeitig berührt sie das Schicksal der unterdrückten Volksstämme, sodass sie seit Jahren einen Verein für die Rechte von indigenen Völkern unterstützt.

Das Ziel von Sandra Lerch Alaoui war es, ein pädagogisches und positives Buch herauszubringen. «Eines, das die Ressourcen des Lesers aktiviert und ihm die Tierwelt näher bringt», sagt sie. «Tiere haben eine wohltuende Wirkung auf die psychische Entwicklung des Menschen. Dies belegen zahlreiche Therapien, beispielsweise mit Hunden, Pferden oder Delfinen.»

Eigene Kinder als Kritiker

Zuerst hat Sandra Lerch Alaoui die Tierbilder in Öl gemalt. Wie sie erklärt, hat sie dafür etwa zweieinhalb Jahre gebraucht. «Auch wenn dies der zeitintensivste Teil der Arbeit war, es war Freude pur für mich», erklärt sie. Die Idee für die passende Geschichte sei ihr eines Nachts eingefallen (siehe Kasten). Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten habe auch dieser Prozess viel Spass gemacht. «Einen Text zu schreiben, der Kinder packen kann, machte mir anfangs Mühe. Schliesslich halfen mir auch die eigenen Söhne: Sie sagten mir, wenn sie etwas langweilig oder lustig fanden.»

Sandra Lerch malt weiter

Sandra Lerch Alaoui hofft, dass Mädchen und Knaben aller Altersstufen, aber auch Erwachsene Freude an ihrem neuen Bilderbuch haben. Das Echo über ihr Werk sei sehr positiv ausgefallen. Sie male weiter, meint sie auf die Frage, ob es einen Nachfolger des Bilderbuches geben wird. «Was sich daraus ergibt, weiss ich bis jetzt noch nicht.»

Zum Buch: Tierische und menschliche Kräfte

Das Bilderbuch «Die Kraft der Tiere» erzählt von einem indianischen Grossvater, der seinen Enkelkindern von den verschiedenen Qualitäten der Tiere erzählt. Im Buch werden die Tiere Kräfte genannt. «Die kurzen Geschichten sollen Mut machen und zeigen, dass jeder das Potenzial hat, seine Ängste und Sorgen zu überwinden», erklärt die Autorin Sandra Lerch Alaoui. Jedes Tier im Buch verfügt über eine Kraft in sich, die auch die Menschen erwerben können, wenn sie offen dafür sind.

Der Elch etwa wird von vielen Menschen als tollpatschig und unschön angesehen. Doch strotzt er vor Selbstvertrauen, weil er sich achtet und liebt, so wie er ist. Die Schildkröte hingegen weiss, wie man sich in gewissen Situationen zurückzieht und schützt, um dann mit neuen Kräften weiterzugehen. Der Adler zeigt den Menschen, dass Probleme aus der Distanz betrachtet verschwindend klein werden.

Neben Elch, Schildkröte und Adler stellt Lerch Alaoui im Buch neun weitere Tiere vor. Alle Tiere halten den Menschen eine Lektion bereit, wie sie erfolgreich mit verschiedenen Lebenssituationen umgehen können. im

Weitere Infos und Bestellungen: Hierophant Verlag, Heppenheim, 2011. Mail: lerch_alaoui@bluewin.ch.

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