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Die neuen Bahnhöfe der TPF wirken leicht und transparent und sind Selbstversorger

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Die Haltestelle der Freiburger Verkehrsbetriebe (TPF) in Bossonnens im Glanebezirk soll der Prototyp der nächsten Bahnhof-Generation sein. Sie wurde gestern im Beisein von TPF-Direktor Vincent Ducrot und Staatsrat Maurice Ropraz eingeweiht. In den nächsten Jahren wollen die TPF alle ihre 30 Bahnhöfe nach demselben Konzept umbauen. Laut einer Mitteilung sind als nächste der Bahnhof Belfaux-Village und drei weitere Haltestellen entlang der Linie Freiburg–Murten an der Reihe: Pensier, Courtepin und Münchenwiler.

Mit dem neuen Bahnhofstyp kommen die TPF den Bedürfnissen der Kundschaft und des Betriebs entgegen. So steht dort zwar ein Billettautomat, aber es ist davon auszugehen, dass die meisten Fahrkarten online bestellt werden. Zudem ist der Warteraum von allen Seiten einsehbar, um Vandalismus zu vermeiden.

Design für die Zukunft

Das sichtbarste bauliche Merkmal der neuen Haltestelle sind die leicht wirkende Stahlkonstruktion mit Holzteilen sowie die Solarpanels auf dem Dach. Diese sollen nicht nur die Selbstversorgung garantieren, sondern auch erlauben, überschüssigen Strom ins Netz einzuspeisen. Vorerst sei nicht vorgesehen, damit Geld zu verdienen, stellt Mediensprecher Martial Messeiller klar. Nach einem Jahr Betrieb wollen die TPF Bilanz ziehen. Schliesslich erhalten die Bahnhöfe einen Bildschirm auf einer Säule für die Fahrgastinformationen, einen Selecta-Automaten sowie ein kleines Recycling-Zentrum. Der Bahnhof wird mittels Videokameras überwacht.

 Der Bau der ersten Haltestelle kostete rund 450 000 Franken und wurde im Wesentlichen durch Freiburger Unternehmen realisiert. In den Jahren 2015/2016 wird für geschätzte 4,5 Millionen Franken auch an den Gleisen und Perrons gebaut. Sie werden für die neuen Kompositionen der TPF fit gemacht. fca

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