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Die neuen Tugenden der Bulls

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Die Sterne standen am Samstag günstig für die Düdingen Bulls: Nach einem teaminternen Covid-19-Fall musste Chur für das Duell gegen die Sensler auf einige Stammkräfte verzichten und sich mit einigen Nachwuchsspielern behelfen. Zudem ist bei den Bündnern der Wurm drin. Ein Sieg in fünf Partien war das einzig Zählbare, das sie zustande gebracht hatten.

Dass dies so blieb, dafür sorgte Düdingen im Thomas-Domenig-Stadion mit einem verdienten 3:1-Arbeitssieg. Nach dem Erfolg am Mittwoch in Lyss war es der zweite Sieg der Sensler in Folge. Die Formkurve zeigt nach oben, sehr zur Freude von Trainer Fredy Reinhard. «Wir haben aus den Fehlern der letzten Partien gelernt», erklärte er am Tag nach dem Sieg am Telefon. «Ein Spiel zu verlieren, weil wir nur 58 Minuten konzentriert gewesen sind, das wird uns nicht mehr passieren. Zudem haben die Spieler anerkennen müssen, dass wir keine Bykows und Chomutows in unseren Reihen haben. Nur mit Disziplin, Leidenschaft und ehrlicher Arbeit können wir Erfolg haben.»

Einfach und effizient

Von diesen Tugenden war am Samstag zu Beginn allerdings wenig zu sehen. Chur hatte schon in den ersten zwei Minuten zwei gute Chancen, um das Skore zu eröffnen. Fünf Zeigerumdrehungen später hatten die Bulls aber die Partie an sich gerissen und sorgten ihrerseits für Torgefahr. So war es Bryan Abreu De Nobrega, der die grösste Chance des ersten Drittels vorbereitete, indem er den Torhüter umspielte und für Mathys Mojonnier auflegte. Dieser hatte das leere Tor vor sich und hätte den Puck nur noch einschieben müssen, als sich Churs Verteidiger Andreas John heldenhaft in den Schuss warf und auf der Linie abwehrte.

So fiel das erste Tor auf der anderen Seite. In der 24. Minute verloren die Bulls – die gerade eben ein erfolgreiches Boxplay gespielt hatten – für ein paar Sekunden die Übersicht. Ron Fischer fing den Puck an der blauen Linie ab und bezwang Goalie Florian Vuichard mit einem Schlenzer über die Fanghand.

Düdingen reagierte gefasst auf den Rückstand und kam fünf Minuten später durch einen sehenswerten Treffer von Simon Perdrizat zum Ausgleich. Die Bulls hatten nun ihre beste Phase, bekundeten bei einem Pfostenschuss vorerst aber Pech. Kurz vor der zweiten Sirene gelang ihnen im Powerplay doch noch die inzwischen verdiente 2:1-Führung. Aus einem Bully heraus erzielte Ambris U20-Leihgabe Alessio Vezzoli sein erstes Tor für die Bulls. «Wir haben nach dem Rückstand den Faden nicht verloren und weiter einfach gespielt. Das hat sich ausgezahlt», freute sich Trainer Reinhard.

Im letzten Drittel warf Chur nochmals alles nach vorne, das Düdinger Ensemble hielt allerdings zusammen. Hinten weiter solid stehend, suchten die Bulls mit Kontern die Entscheidung. In der 53. Minute fiel sie, als Mojonnier doch noch zu seinem Treffer kam. «Auch der dritte Treffer war ein Verdienst des ganzen Teams», fand Reinhard. «Wenn alle am gleichen Strick ziehen, dann klappt es auch mit dem Gewinnen.»

Telegramm

Chur – Düdingen Bulls 1:3 (0:0, 1:2, 0:1)

Thomas-Domenig-Stadion. – 412 Zuschauer. – SR: Steiner (Halberstadt/Lukac). Tore: 24. R. Fischer (Bucher, Andreas) 1:0. 29. Perdrizat (Nussbaumer, Fontana) 1:1. 38. Vezzoli (Abreu de Nobrega, Mroczek; Ausschluss Knuchel) 1:2. 53. Mojonnier (Maillard, Abreu de Nobrega) 1:3. Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Chur, 2-mal 2 Minuten gegen Düdingen.

EHC Chur: Caduff; John, Liechti; W. Haueter, R. Fischer; Klopfer, Schnetzer; S. Fischer; Bruderer, Bucher, Frehner; Pena, Knuchel, Sablatnig; Cola, Moser, Neurauter; Furrer, Capaul, R. Haueter.

HC Düdingen Bulls: Vuichard; Thom, Mroczek; Hayoz, Bulliard; Pinana, Jörg; Abreu de Nobrega, Mojonnier, Maillard; Chassot, Vezzoli, G. Knutti; Heughebaert, Fontana, Riedi; Perdrizat, Nussbaumer.

Bemerkungen: Düdingen ohne L. Knutti (krank), Braichet, Moser, Baeriswyl (alle verletzt) und Jaquet (Militär).

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