Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Neuentdeckung des Wassers

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Neuentdeckung des Wassers

Wasser-Shiatsu und Wasser-Tanzen: besonderes Hobby von Cornelia Schaller

Cornelia Schaller aus St. Antoni fühlt sich am wohlsten im und am Wasser. Als Wasser-Shiatsu- und Wasser-Tanz-Therapeutin gibt sie ihre Begeisterung für das «Urelement des Lebens» anderen Leuten weiter.

Von ILONA STÄMPFLI

«Das Wasser ist mein Element», sagt Cornelia Schaller. Am und im Wasser fühle sie sich wohl und geborgen und finde sie den Ausgleich zum Arbeitsalltag. Seit rund zehn Jahren gibt Cornelia Schaller ihre Begeisterung für das nasse Element auch anderen Leuten weiter. Als Leiterin von Babyschwimm-, Aquafit- und Aquagymkursen vermittelte sie jungen und alten Menschen Freude am Wasser. In einem Geburtshaus liess sie schwangere Frauen die entspannende Wirkung des «Urelements des Lebens» erfahren.

Ihre grösste Leidenschaft gilt dem Wasser-Shiatsu und Wasser-Tanzen (siehe Kasten). Diese Form der
Körperarbeit stellt für sie eine Möglichkeit dar, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen und einen Zustand der völligen Entspannung und Schwerelosigkeit zu erreichen. «Das Element Wasser kann den Menschen in eine Art Ursprungszustand versetzen. Man fühlt sich geborgen und sicher und nimmt seinen eigenen Körper bewusst wahr», erzählt sie.

Ganzheitliche Begleitung

Das Wissen über die spezielle Wasser-Therapie hat sich Cornelia Schaller in Massage-, Atem- und Shiatsukursen und während der Ausbildung zur aquatischen Körpertherapeutin angeeignet. «Ausserdem haben mich viele Begegnungen mit erfahrenen Therapeuten immer wieder einen Schritt weitergebracht», führt sie aus. Die 37-jährige, naturverbundene Frau lebte eine Zeit lang auf den Philippinen. Dort erlebte sie beispielsweise, wie Naturheiler kranke Menschen behandeln. «Ich habe gelernt, dass Unmögliches möglich ist, wenn man der Intuition folgt und Ängste abbaut.»

Cornelia Schaller bezeichnet sich selber jedoch nicht als Therapeutin. Sie versteht sich vielmehr als Person, die Menschen auf ihrem Prozess der Persönlichkeitsfindung oder Heilung ganzheitlich begleitet. Denn heilen, so die gelernte Pharmaassistentin, könne sich schlussendlich jeder selber. Dazu brauche es nur den nötigen Willen, den Mut und die Ausdauer.

Die meisten psychischen und körperlichen Krankheiten seien darauf zurückzuführen, dass die Patienten in bestimmten Macht-, Moral-, Befriedigungs- oder den einseitigen Behandlungsstrukturen des Gesundheitssystems verfangen seien. Der Mensch müsse aus diesen Strukturen ausbrechen können, ist sie überzeugt. «Erst dann können sich die Liebes-, Lebens- und Heilenergien entwickeln. Das ist der beste Weg zum Erfolg.»

Die Erfahrungen, die Cornelia Schaller bei der Arbeit mit missbrauchten Frauen in einem Therapiezentrum in Bern gemacht hat, zeigten ihr, dass mit Wasser-Shiatsu und Wasser-Tanzen Traumas und Verletzungen aufgearbeitet und therapiert werden können.

In der aquatischen Wasserarbeit herrscht ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen der empfangenden Person und der Therapeutin. Berührungen und körperliche Nähe sind wichtige Bestandteile des Shiatsus. Die empfangende Person lässt sich tragen, bewegen, dehnen und massieren. «So werden Energiestaus gelöst, damit die Lebensenergie wieder frei fliessen kann.»

Kein Business, sondern Hobby

Cornelia Schaller bietet die aquatische Körperarbeit nicht für Geld an. Sie wolle aus ihrem liebsten Hobby kein Business machen, erklärt sie. Die Leute, die sich von ihr «begleiten» lassen, können diesen Dienst mit Naturalien honorieren oder ihr ebenfalls einen Dienst anbieten.

«Bisher fühlte ich mich noch nie ausgenutzt. Die Zeit, die ich mit anderen Menschen verbringe, ist auch für mich eine Wohltat. Ich sehe die aquatische Körperarbeit als sinnvolle und sehr bereichernde Freizeitbeschäftigung an», sagt Cornelia Schaller, die in ihrer Freizeit noch Volleyball spielt, Wasserski und Ski fährt, taucht, singt und Djembé spielt.

Die aufgestellte Freiburgerin, die in Heitenried aufwuchs und seit Jahren in St. Antoni wohnt, wird als Wochenaufenthalterin nach Lausanne ziehen. Eine neue Arbeit und der Genfersee sind die Gründe, warum sie in einem zweiten Wohnort leben möchte. «Ich bin eine zielorientierte Persönlichkeit und versuche meine Träume zu leben. Von meiner Wohnung aus, werde ich sogar das Wasser sehen. Ein weiterer Traum ging für mich in Erfüllung», sagt sie glücklich.
Gefühl der Schwerelosigkeit

Wasser-Shiatsu entstand aus dem traditionellen japanischen Shiatsu, einer «Berührungskunst». Shiatsu-Meister gehen davon aus, dass Störungen im Energiefluss eines Menschen Krankheiten und Unwohlsein hervorrufen können. Mit den Fingern, Handflächen, Ellbogen und Knien werden deshalb bestimmte Punkte am Körper massiert, um den Energiefluss zu stimulieren.

1980 hat Harold Dull in den USA das Wasser-Shiatsu entwickelt. Im 35 Grad warmen Wasser ist die Wirbelsäule vom Körpergewicht entlastet und von der Schwerkraft befreit. Der Körper kann auf eine Weise bewegt, gedehnt und massiert werden, wie es an Land nicht möglich ist. Die Strömungen und Schwingungen des Wassers stimulieren den Körper noch zusätzlich.

Gefühl der Schwerelosigkeit

Wasser-Shiatsu-Therapeuten sind überzeugt, dass das Wasser eine tief entspannende Wirkung auf den Menschen hat, weil es das Urelement des Lebens ist. Jeder Mensch entsteht aus dem Wasser. Die Lebensenergie (Chi) kann im Wasser besser fliessen.

Das Wasser-Tanzen ist eine Vertiefung des Wasser-Shiatsus. Es wurde 1987 von den Schweizern Peter Schröter und Arjana Brunschwiler entwickelt. Während sich Wasser-Shiatsu nur an der Wasseroberfläche abspielt, wird die empfangende Person beim Wasser-Tanzen unter Wasser geführt. Das Gefühl der Schwerelosigkeit und der Entspannung wird so noch intensiver.

Blockaden lösen

Durch die Anwendung von verschiedenen Hebelgriffen und den wiegenden, wellen- und spiralförmigen Bewegungen werden die Gelenke des Körpers von Verspannungen befreit. Durch die tiefe Entspannung und innere Ruhe können Energiestaus, Stress, Ängste und Blockaden gelöst werden. Gerade für Leute, die Angst vor dem Wasser haben, ist die aquatische Körperarbeit eine Möglichkeit, das Wasser neu zu entdecken.

Cornelia Schaller war lange die einzige Person in Freiburg, die Wasser-Shiatsu und Wasser-Tanzen anbot. «Langsam bieten auch andere Personen in der Westschweiz, u.a. auch Physiotherapeuten, die heilsame Körperarbeit an», sagt sie. ist

Mehr zum Thema