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Die Oberamtmänner wollen mehr Personal

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Der Oberamtmann des Saanebezirks – ein Sozialdemokrat – wird aus der Ecke der bürgerlichen Politiker beschossen: Er führe schlecht und vergraule sein Personal. Die SP stellte daraufhin die Rolle des früheren Oberamtmanns des Vivisbachbezirks infrage – eines SVP-Mitglieds (die FN berichteten).

Nun reagiert die Oberamtmännerkonferenz mit einer Mitteilung: Sie bedauert, dass «die spezielle Situation in gewissen Oberämtern» für parteipolitische Auseinandersetzungen missbraucht werde. Werde das Augenmerk zu sehr auf einzelne Situationen gerichtet, würden «die in zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens wirksame Arbeit der Oberämter in verzerrter Weise» dargestellt.

In den letzten Jahren sei die Freiburger Bevölkerung und damit der Arbeitsaufwand auf den Oberämtern gewachsen. Zudem seien die Dossiers zunehmend komplex und es kämen immer neue Aufgaben hinzu: «Die Personalressourcen haben mit der Ausweitung der Tätigkeiten nicht Schritt gehalten.» Dies hätten die Oberamtmänner bereits vor einem Jahr festgestellt. Die Konferenz wünscht zudem, dass das Gesetz über die Oberamtmänner revidiert wird. Die Oberamtmänner möchten künftig über ein eigenes Budget verfügen und die Möglichkeit haben, selbst Personal anzustellen. Beides liegt heute in der Kompetenz des Freiburger Staatsrates.

njb

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