Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Oberjodlerin verabschiedet sich

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascale Hofmeier

Düdingen Das Jodeln hat Marie-Therese Zurkinden im Blut. Schon als kleines Mädchen zog sie beim Mai-Singen mit Jodelliedern von Tür zu Tür. Doch nun tritt die 70-jährige Düdingerin einen Schritt kürzer. Nach 23 Jahren als engagierte Oberjodlerin beim Jodelklub Echo vom Rüttihubel tritt sie ab. Am 30. Oktober wird sie im Rahmen des Jodlerabends von ihren Mitjodlern offiziell verabschiedet. Mit Jodeln aufhören wird sie aber nicht ganz.

Welches war der schönste aller Auftritte mit dem Jodlerklub?

Das waren viele. Die eidgenössischen und die Westschweizer Jodlerfeste gehören auf jeden Fall dazu. Und sicher auch das Konzert in Bremgarten im Jahr 1996. Der Anlass findet nur alle fünf Jahre statt. Es braucht ein gewisses Niveau, damit ein Klub dorthin eingeladen wird.

Werden Sie Ihre Männer nach 23 Jahren vermissen?

Wir werden uns sicher weiterhin sehen. Nach so vielen Jahren gemeinsamer Auftritte gehört man zusammen. Die Verbindung bleibt bestehen.

Was braucht es, um Oberjodlerin zu werden?

Es braucht eine gewisse Begabung. Vieles kann man auch lernen, aber ohne Begabung geht es nicht. Ich habe auch Kurse in Stimmbildung und Atemtechnik besucht.

Wo haben Sie mit Jodeln begonnen?

Ich bin seit bald 40 Jahren Mitglied der Trachtengruppe. Dort haben wir immer gejodelt. Doch Jodeln ist für mich wichtig seit meiner Kindheit. Bereits mein Vater hat zu Hause gejodelt. Beim Maisingen haben wir als Kinder auch gejodelt.

Was bedeutet Ihnen das Jodeln?

Sehr viel. Jodeln bedeutet Zusammenhalt und Kameradschaft. Darum war es für mich auch wichtig, meine Nachfolge zu regeln. Man kann nicht einfach davonlaufen.

Warum hören Sie auf, wenn es so wichtig ist?

Im Leben hat alles seine Zeit. Ich habe immer gesagt, ich wolle aufhören, so lange es noch gut geht, und nicht erst, wenn es nicht mehr gut geht. Der Punkt ist jetzt gekommen. Ganz mit Singen aufhören werde ich jedoch nicht. Ich singe noch im Trachtenchor und dort werde ich weitermachen.

Hotel Bahnhof, Düdingen, 30. Oktober, Jodlerabend, 20 Uhr.

Meistgelesen

Mehr zum Thema