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Die Plasselber Schützen haben Probleme mit ihrer Schiessanlage

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Autor: Anton Jungo

Plasselb Unter dem Titel «Munitions-Altlasten verscharrt» schreibt die Zeitschrift «Beobachter» in ihrer neuesten Ausgabe: «Im freiburgischen Plasselb hat die Schützengesellschaft den Kugelfang ihres Schiessstands eigenhändig saniert – und den Sondermüll dabei einfach unter den Grasteppich gekehrt.» Der Artikel unterstellt der Schützengesellschaft, sie habe das Problem mit ihrer Kugelfanganlage auf die Schnelle verschwinden lassen wollen. Die Zeitschrift weist auch darauf hin, dass in diesem Zusammenhang eine Anzeige laufe.

Wie Oberamtmann Nicolas Bürgisser am Freitag bestätigte, hat das Oberamt in Zusammenhang mit der Plasselber Schiessanlage ein Verfahren eingeleitet. Dies habe aber mit der Sanierung des Kugelfangs nichts zu tun. Es gehe um offene Fragen bei einem Baubewilligungsverfahren. Er wollte sich nicht im Detail äussern.

Was die Sanierung des Kugelfangs betreffe, sei die Schützengesellschaft Plasselb ebenso gefordert wie alle andern Schützenvereine, die ihre Anlagen weiterhin betreiben wollten.

Auch Lärmschutzproblem

Probleme hat die Schützengesellschaft Plasselb aber auch mit den Lärmschutzvorschriften. Zwar habe man die Schiesstage auf 20 Halbtage reduziert. Doch das genüge noch nicht. Wie der Oberamtmann erklärt, ist in dieser Sache beim Kantonsgericht ein Rekurs hängig.

Hervé Brügger, der Ammann von Plasselb, wollte sich zum Artikel des «Beobachter» nicht äussern. Doch auch er bestätigte, dass ein Verfahren laufe. Zu Details wollte er nichts sagen.

Aber auch der Ammann wies darauf hin, dass die Schützengesellschaft Plasselb in zwei Richtungen gefordert sei: Zum einen müsse sie die Lärmemissionen in den Griff bekommen. Bislang habe man es mit der Reduktion der Schiesstage versucht: zuerst von 60 auf 30 Halbtage und dann auf 20. Doch das genüge offensichtlich noch nicht. Er rechnet, dass eine Lärmsanierung pro Scheibe rund 20 000 Franken, also insgesamt 200 000 Franken kosten würde. Dabei könnte mit Subventionen von 40 Prozent gerechnet werden.

Die zweite Herausforderung ist die Sanierung des Kugelfangs. Dass die Kugelfänge saniert werden müssten, wissen die Schützengesellschaften seit 2006. Ein entsprechendes Projekt müsse für Plasselb noch ausgearbeitet werden.

Der Ammann geht davon aus, dass auf die Schützengesellschaft Gesamtkosten von etwa 420 000 Franken zukommen. Er ist überzeugt, dass dabei auch die Gemeinde herausgefordert sein wird.

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