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«Die Politik muss Freude machen»

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Autor: Elisabeth Schwab-Salzmann

Hugo Wanner (CVP), 42-jährig, ist Elektro-Ingenieur FH und Betriebswirtschafter, im Vorstand der CVP Region Murten und Fraktionschef im Generalrat. Er ist auch aktiv bei der Feuerwehr. Der Politiker ist am Mittwoch zum Präsidenten des Generalrates gewählt worden, als Nachfolger von Christine Jakob (FDP).

Was bedeutet für Sie das Amt des Generalrats-Präsidenten?

Ich habe die Wahl mit Freude entgegengenommen und betrachte es als eine Ehre. Natürlich habe ich mir überlegt, ob ich neben meinen bisherigen Verpflichtungen auch Zeit dafür habe. Wenn ich aber Ja gesagt habe, dann im Bewusstsein, dass ich mich auch voll für dieses Amt einsetzen kann. Ich sehe das Präsidium nicht nur als repräsentative Aufgabe. In meiner bisherigen Ratszugehörigkeit (8 Jahre) habe ich Einblick in viele Bereiche nehmen können und auch viel gelernt. Mit meinem politischen Engagement möchte ich der Gemeinde auch etwas zurückgeben.

Können Sie abschätzen, was auf Sie zukommt?

Im Gespräch mit meiner Vorgängerin und in meinem bisherigen Amt als Vizepräsident kann ich das einigermassen abschätzen. Vor allem ist es die Ratsleitung, verbunden mit vielen Sitzungen und offiziellen Anlässen. Sicher steht man als Ratspräsident auch im Rampenlicht, mit meiner innerlich aufrechten Haltung kann aber, glaube ich, nicht viel passieren.

Wo werden Sie Schwerpunkte setzen?

Es wird vor allem um Sachpolitik gehen. Murten hat verschiedene Bedürfnisse, gerade im sozialen Bereich. Dazu zähle ich die bessere Einbindung der 60-plus-Generation, Familienbedürfnisse, Krippenplätze, eine Seniorenresidenz, dafür werde ich mich unter anderem einsetzen.

Wie schätzen Sie das Engagement der Jungen ein?

Bei der CVP-Fraktion haben wir zum Beispiel drei Mitglieder unter 30 Jahren, und ich habe in der vergangenen Legislatur ein gutes Engagement festgestellt.

Was bereitet Ihnen Mühe in der Politik?

Eine Herausforderung ist immer das Zwischenmenschliche. Wenn sachliche Entscheide positiv oder negativ ausgehen, habe ich keine Probleme damit. Wenn aber zum Beispiel ein Geschäft aus Unverständnis abgelehnt wird, das es verdient hätte, angenommen zu werden, so beschäftigt mich das schon. Ich sehe es als meine zukünftige Aufgabe an, den Ratsbetrieb ordnungsgemäss zu leiten. Ich werde mich um faire, ruhige Abläufe bemühen und zur Teambildung beitragen.

Schliesslich muss Politik noch Freude machen. Es wird mir ein Ansporn sein, Freude am politischen Geschehen zu wecken, zum Wohle der Murtnerinnen und Murtner.

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