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Die Power Cats eilen von Erfolg zu Erfolg

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 TS Volley Düdingen gegen Volley Köniz – da war doch was? Am 8. Februar des letzten Jahres hatten sich die beiden Teams im Halbfinal des Schweizer Cups gegenübergestanden und sich einen packenden Kampf geliefert. Dank eines fulminanten Schlussspurts gewannen die Power Cats mit 3:2 und zogen ins Endspiel ein. Für die Senslerinnen war es der bis dato grösste Erfolg der Klubgeschichte, für Köniz der Anfang eines Krebsganges, der bis heute anhält.

Anders als im CEV-Cup, wo die Bernerinnen im Viertelfinal gegen Galatassaray Istanbul stehen, läuft es ihnen in der NLA-Meisterschaft nicht wunschgemäss. Der erfolgverwöhnte und ambitionierte Vorstadtklub liegt nur auf Platz fünf. Am Samstag setzte es für die Bernerinnen mit der 1:3-Heimniederlage gegen Top Luzern eine weitere Enttäuschung ab. Köniz, das im Sommer zahlreiche Wechsel erfahren hat, verfügt zwar über gute Einzelspielerinnen und mit Topskorerin Alessandra Dos Santos, Renata de Jesus Benedito und Edis Bento über viel brasilianische Power, auf und neben dem Platz hat sich das Team aber noch nicht richtig gefunden.

Düdingen einen Satz lang überrascht

Auch am Sonntagnachmittag liess Köniz beim Viertelfinalspiel des Schweizer Cups in der Leimackerhalle anfangs die spielerische Linie vermissen. Düdingen spielte quasi fehlerfrei und führte die Gäste mit 25:13 regelrecht vor. Ein ums andere Mal schlug der Ball vor den verdutzten Bernerinnen ein. Dass die Power Cats ihre Leistung des ersten Satzes nicht über die ganze Partie würden durchziehen können, war abzusehen. Zudem legten die in ihrer Ehre gekränkten Gäste zu. «Dass wir den ersten Satz so leicht gewannen, war nicht ideal», sagte Trainer Nicki Neubauer nach dem Spiel. «Wir dachten, es würde locker so weitergehen, und wurden von der plötzlich starken Gegenwehr überrascht.» Bei 15:16 übernahmen die Bernerinnen erstmals in dieser Begegnung die Führung – und gaben sie nicht mehr her.

Ein verdienter Kampfsieg

Im dritten Satz besannen sich die Düdingerinnen wieder auf ihre Stärken. Angefeuert von einem lautstarken Publikum zeigten sie packendes Volleyball und zogen auf 13:9 davon. Vor allem auf den Aussenpositionen hatten die Power Cats mit Laura Caluori und Helena Kojdova die besseren Argumente. Weil sie beim Service allerdings zu viele Fehler begingen, konnte Köniz auf 17:17 ausgleichen. Kopf an Kopf ging es in die Verlängerung, wo Düdingen schliesslich mit 27:25 die Oberhand behielt. Unglaublich, welche Energie Sabel Moffett auch in dieser Phase aufs Feld brachte und dadurch ihre Mitspielerinnen zum Satzgewinn pushte.

 Köniz brauchte einige Zeit, um sich davon zu erholen. Dies nützten die euphorisierten Power Cats, um im vierten Durchgang mit 7:2 in Führung zu gehen. Mit wirkungsvollen Aufschlägen und effektivem Side-out-Spiel bauten sie den Vorsprung auf 19:10 aus. Zwar produzierten die Senslerinnen im Service erneut acht Fehler und schenkten dem Gegner damit die Hälfte seiner Punkte. Am Ende war ihr Siegeswille aber grösser und sie zogen mit 25:16 verdient in den Cup-Halbfinal ein.

 Bereits am Samstag im Spitzenspiel der NLA wussten die Düdingerinnen zu überzeugen und bezwangen Sm’Aesch-Pfeffingen mit 3:1. Mit dem ungefährdeten Sieg festigten sie ihren zweiten Tabellenrang hinter Volero Zürich.

Zu gut für Pfeffingen

 Die Baselbieterinnen, die am Donnerstag im Achtelfinal des Challenge Cup im Einsatz gestanden und sich auswärts gegen Hapoel Kfar Saba (Israel) nach hartem Kampf 3:2 durchgesetzt hatten, konnten in der Leimackerhalle eine gewisse Müdigkeit nicht verbergen. Sie versuchten, mit aggressivem Spiel zu punkten, nahmen bei ihren Schlägen jeweils viel Risiko, begingen dadurch aber auch viele Eigenfehler. Düdingen nutzte dies taktisch geschickt aus, indem es sich vornehmlich darauf konzentrierte, den Ball im Spiel zu halten und den Gästen damit immer wieder die Möglichkeit gab, den Fehler zu machen. Die ersten beiden Sätze gingen denn auch klar (25:18, 25:20) an die Einheimischen.

Nach der Zehn-Minuten-Pause verteilte Sm’Aesch-Pfeffingen deutlich weniger Geschenke, zudem gelang es den Gästen, Düdingens Topskorerin Chantale Riddle besser aus dem Spiel zu nehmen. Und weil die Power Cats ihrerseits etwas weniger konzentriert spielten, verkürzte der Gast in einem hochstehenden dritten Satz auf 2:1. «In dieser Phase trafen wir einige unglückliche Entscheide und hatten auch bei der Ballkontrolle einige Probleme. Das hat Aesch eiskalt ausgenutzt», sagte Trainer Nicki Neubauer nach dem Spiel. «Aber es spielte der Tabellenzweite gegen den Dritten, da durfte man nicht erwarten, dass wir locker in drei Sätzen durchmarschieren.»

Als die Power Cats danach wieder mit voller Konzentration ans Werk gingen, marschierten sie im vierten Satz doch noch durch. Riddle mit ihrer unglaublichen Sprungkraft, Karmen Brletic mit schnellen Angriffen über die Mitte und Laura Caluori mit ihrer Übersicht sorgten vor 260 begeisterten Zuschauern zum Abschluss für ein klares 25:15.

Telegramm NLA

Sporthalle Leimacker. – 260 Zuschauer. – SR: B. Huguet/M. Kühne.

TS Volley Düdingen:Marbach (Passeuse), Caluori, Brletic, Riddle, Kojdova, Moffett, Edberg (Libera); Gfeller, Albertini, Grässli.

Sm’Aesch-Pfeffingen:Maggioni, Storck, Becker, Künzler, Ennok, Departi (Libera), Duarte; Stepanova, Sacher.

Bemerkungen:Düdingen ohne Knutti (NLB mit Freiburg) und Vanis (verletzt).–Wahl zu den besten Spielerinnen: Caluori und Becker.

Telegramm Cup

Sporthalle Leimacker. – 403 Zuschauer. – SR: C. Grellier/J. Reyes.

TS Volley Düdingen:Caluori, Brletic, Riddle, Marbach (Passeuse), Kojdova, Edberg (Libera), Moffett; Grässli, Gfeller, Albertini.

Volley Köniz:Schauss, Dos Santos, Sirucek, De Jesus Benedito, Gogic (Passeuse), Wilson, Belotti (Libera); Trösch, Bento,

Bemerkungen:Düdingen ohne Vanis (verletzt).–Wahl zu den besten Spielerinnen: Moffett und Schauss.

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