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Die Power Cats gewinnen Geisterspiel

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Das erste Geisterspiel des TS Volley Düdingen ist Geschichte – und die Sensler haben es erfolgreich über die Bühne gebracht. Sportlich wurden die Power Cats ihrer Favoritenrolle gerecht, sie besiegten das ersatzgeschwächte und erst kürzlich aus einer Quarantäne zurückgekehrte Franches-Montagnes überlegen mit 3:0 (25:9, 25:11, 25:19).

Auch aus organisatorischer Sicht schaffte es der Verein, einen würdigen Rahmen für das NLA-Spiel zu schaffen: Wie bei jedem Einlaufen der Spielerinnen ertönte «Insomnia» von Faithless aus den Boxen, der Speaker begrüsste die «nicht anwesenden Zuschauer», spielte zwischen den Ballwechseln Musik ein und führte gewohnt souverän durch die Partie. Die fleissigen Helfer, die die Halle wie bei allen Spielen eingerichtet hatten, sowie die Spielerinnen selbst sorgten mit ihrem Applaus und ihren Anfeuerungsrufen dafür, dass es auch ohne Publikum ziemlich lebhaft zu- und herging. Geisterspiel ja, Geisterstimmung nein. «Im Spiel war ich so konzentriert, dass ich den Unterschied gar nicht so sehr bemerkt habe», sagte Trine Kjelstrup nach dem Match. «Es ist uns gut gelungen, die äusseren Umstände auszublenden und uns aufs Spiel zu fokussieren.»

Ungleiches Kräftemessen

Einzig die Tribünen fehlten gestern, doch dies vermochten die Düdingerinnen gut auszublenden. Sie hinterliessen nach zwölf Tagen ohne offiziellen Match von Anfang an einen guten Eindruck. Die starke Form, mit der die Power Cats zuletzt beim 3:0-Erfolg gegen Kanti Schaffhausen überzeugt hatten, haben sie während ihrer Zwangspause augenscheinlich bewahren können. Nach nur 17 Minuten war der erste Satz bereits unter Dach und Fach, das 25:9 war für die Gäste eine regelrechte Ohrfeige.

Im zweiten Durchgang ging es im gleichen Stil weiter. Anna Mebus zog mit ihren präzisen Zuspielen immer wieder den gegnerischen Block auseinander, und die Düdinger Angreiferinnen nutzten die Löcher konsequent aus. Trainer Dario Bettello wechselte sein Team munter durch und konnte es sich gar leisten, die stark aufspielende Rachel Giustino als einzige Ausländerin aufs Feld zu schicken.

Franches-Montagnes war anzumerken, dass es sich bis Samstag in Quarantäne befunden hatte. Dass mit Captaine Bely Menana, die regelmässig zwanzig Punkte für ihr Team erzielt, und den Mittelblockerinnen Larissa Rothenbühler und Camille Simonin drei Stammspielerinnen fehlten, weil sie sich nach wie vor in Quarantäne befinden, machte die Aufgabe nicht einfacher. Angesichts der herrschenden Personalnot musste beim Gast gar die 162 cm grosse Libera Taryn Sciarini auf der Aussenposition angreifen und blocken. Düdingen sollte es egal sein, mit 25:11 holte es sich auch den zweiten Satz.

Baisse im dritten Satz

Auf die sonst übliche 10-Minuten-Pause nach dem zweiten Satz verzichtete Düdingen bei seiner Geisterspielpremiere. Gerieten die Power Cats deswegen aus dem Tritt? Mit bis zu sieben Punkten in Rückstand liegend, dauerte es bis zum Stand von 18:17, ehe die Power Cats erstmals in Führung gehen konnten. «Wir haben uns im dritten Satz dem Niveau von Franches-Montagnes angepasst und liessen uns einlullen», erklärte Kjelstrup das Nachlassen ihres Teams. «Erst als wir uns wieder auf die einfachen Dinge konzentriert haben, ging es wieder aufwärts.»

Trotz der zwischenzeitlichen Baisse liess Bettello seine Ausländerinnen auf der Bank und gab den Schweizer Spielerinnen die Möglichkeit, das Ruder wieder herumzureissen. «In solchen Momenten ist es wichtig, den Spielerinnen zu zeigen, dass man an sie glaubt», sagte der Trainer. Die Spielerinnen dankten ihm das Vertrauen und beendeten nach einer beeindruckenden Aufholjagd mit einem 25:19 nach nur 66 Spielminuten die einseitige Partie .

Telegramm

Düdingen – Fr.-Montagnes 3:0 (25:9, 25:11, 25:19)

Leimacker. – Keine Zuschauer. – SR: Droguett/Grellier.

TS Volley Düdingen: Giustino, Sulser, Kjelstrup, Steinemann, Deprati (Libera), Mebus, Cash; Zurlinden, Eiholzer, Pierret, Knutti (Libera), Wieland.

Franches-Montagnes: Vlasic, Varé, Vallat, Montano, Gerber, Nicolet (Libera), Willis; Weber, Sène, Sciarini, Gomes.

Bemerkungen: Düdingen komplett, Franches-Montagnes ohne Menana, Rothenbühler, Simonin (alle Quarantäne).

NLA. Frauen. Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 5/15 (15:1). 2. TS Volley Düdingen 5/13 (14:3). 3. Cheseaux 4/6 (9:9). 4. Schaffhausen 4/6 (6:7). 5. Lugano 5/6 (10:11). 6. Neuenburg 4/5 (8:10). 7. Franches-Montagnes 4/5 (7:9). 8. Toggenburg 3/3 (3:7). 9. Val-de-Travers 3/1 (2:9). 10. Genf 3/0 (1:9).

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