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Die Prämien steigen um 3,8 Prozent

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Gestern liess Bundesrat Alain Berset (SP) in Bern die Bombe platzen: Die Krankenkassenprämien in der Schweiz werden im Schnitt um 4,0 Prozent steigen. Am stärksten betroffen sind die Westschweizer Kantone Waadt, Wallis, Neuenburg und Genf sowie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Ohne Korrekturen beim Ärztetarif Tarmed würden die Prämien allerdings noch stärker steigen. Laut Berset hätte die Standardprämie im Schnitt um mindestens fünf Prozent aufgeschlagen. Berset erinnerte an die verschiedenen Bemühungen des Bundesrats, den Kostenanstieg im Gesundheitswesen zu bremsen. Bei den Medikamentenpreisen hätten bereits 600 Millionen Franken eingespart werden können. Weitere 240 Millionen kämen in den nächsten Jahren hinzu. Die Regeln für die Zulassung neuer Ärzte und die Anstrengungen bei der Qualität sollen ebenfalls kostendämpfend wirken.

In Freiburg beträgt der Anstieg bei den Erwachsenen und Kindern im Schnitt 3,8 Prozent, bei den jungen Erwachsenen 3,9 Prozent. «Dieser Anstieg wird sich durchaus auf das Budget unserer Bürger auswirken», sagte die Freiburger Gesundheitsdirektorin Anne-­Claude Demierre (SP) gestern auf Anfrage. Mittlerweile sei ein Viertel der Kantonsbevölkerung auf eine Prämienverbilligung angewiesen. Für die Anpassung an den Prämienanstieg seien im Budget 2018 zusätzliche 7,7 Millionen Franken vorgesehen.

Gleiche Prämienregionen

Bezüglich Prämienregionen hatte man erwartet, dass die Broye einen neuen Status erhält (die FN berichteten). Dazu kommt es nun aber nicht. Weiterhin liegt der Saanebezirk in der Region 1, der Rest des Kantons in der Region 2. Das Projekt wurde laut Demierre zurückgezogen und wird derzeit neu beurteilt.

jcg

Bericht Seite 2

«Dieser Anstieg wird sich durchaus auf das Budget ­unserer Bürger auswirken.»

Anne-Claude Demierre

Gesundheitsdirektorin

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