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Die regionale Kulturpolitik steht am Scheideweg

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Freiburg «Es geht weniger um die Frage, wer was machen soll, als vielmehr darum, was man überhaupt machen soll.» Das sagte Carl-Alex Ridoré, Oberamtmann des Saanebezirks und Präsident von Coriolis Infrastruktur, am Mittwoch anlässlich der ersten Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes in der neuen Legislatur.

Ridoré sprach damit die Zukunft der regionalen Kulturpolitik an, die es in den nächsten Monaten neu zu definieren gilt. Die Voraussetzungen haben sich seit der Gründung von Coriolis vor zehn Jahren stark verändert: Das Nuithonie ist in Betrieb, das Equilibre wird demnächst eröffnet, die Agglomeration Freiburg wurde gegründet, und es hat eine neue politische Legislatur mit neuen Legislaturprogrammen begonnen. Zudem hat die Kulturdelegierte Laurence Wagner-Engel soeben ihren Rücktritt auf Ende Juli angekündigt (siehe FN von gestern).

Bedürfnisse abklären

Schon 2010 hat der Historiker und Kommunikationsfachmann Christian Steulet eine Mandatsstudie in Angriff genommen, die Klarheit über die Ziele der künftigen Kulturpolitik schaffen soll. Am Mittwoch hat Carl-Alex Ridoré über die ersten Ergebnisse informiert. Konkret schlägt Steulet die Bildung einer Arbeitsgruppe vor, in der Persönlichkeiten aus verschiedenen kulturellen Sparten vertreten sein sollen. Diese soll die aktuellen Bedürfnisse der Kulturschaffenden abklären. Auf dieser Grundlage soll dann entschieden werden, welche Strukturen es braucht und welche Rolle die verschiedenen Akteure (Stadt, Agglomeration, Coriolis und der künftige Regionalverband des Saanebezirks) spielen sollen.

Laut Ridoré wird die Arbeitsgruppe frühestens im Sommer ihre Arbeit aufnehmen und im besten Fall bis Ende Jahr erste Antworten liefern. cs

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