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Die Regionalplanung des Sensebezirks wird komplett überarbeitet

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Autor: imelda ruffieux

Die letzte Regionalplanung für den Sensebezirk stammt aus dem Jahr 1991. Die komplette Überarbeitung sei eine der Hauptaufgaben der Region Sense in den nächsten Jahren, erklärte Oberamtmann Nicolas Bürgisser an der gestrigen Delegiertenversammlung in Giffers. «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Bezirk sowohl von aussen einmal kritisch bewerten zu lassen, als auch unsere eigenen wirtschaftlichen, verkehrspolitischen und gesellschaftlichen Ziele neu zu definieren.»

Verbindliche Planung

Was es dabei zu beachten gilt, erklärte Hubert Dafflon, Amtsvorsteher des Bau- und Raumplanungsamtes in seinem Referat. «Ein Regionalplan ist nicht die Addition von verschiedenen Ortsplanungen, sondern übergeordneter, verbindlicher.» Hubert Dafflon lobte die Sensler für ihren Zusammenhalt. Er rief die Gemeinden dazu auf, Prioritäten zu setzen und z. B. Arbeitszonen klar zu definiern. Oft sei sein Amt mit Gemeinden konfrontiert, die eine überdimensionierte Bauzone hätten. Ein anderes Problem stellen gemäss Dafflon die vielen Windkraftprojekte dar. «Wir müssen überprüfen, ob unser heutiger Richtplan diesbezüglich noch stimmt.»

Das Windenergie-Projekt Schwyberg ist eines von acht Projekten, bei dem der Bezirk hofft, in den Genuss von Geldern aus der Neuen Regionalpolitik zu kommen. Weitere Projekte sind die Nutzung von Oberflächenwasser auf dem Golfplatz Blumisberg, Fernwärme in Plaffeien, zwei Projekte in der Guglera, das Wellnessbad Schwarzsee, zwei Kleinkraftwerke für Stromproduktion im Trinkwassernetz sowie der Steinbruch Roggeli in Plasselb. Diese Projekte sollen gemäss Nicolas Bürgisser nächstens angemeldet werden. Der Präsident der Region Sense wies weiter darauf hin, dass der Verband seinen Zweck und die Aufgaben neu definieren muss. «Wir stellen uns ein Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für Sensler Institutionen vor.»

Ehrungen

Zum Schluss wurden die Düdinger Volleyballerinnen für ihren Aufstieg in die Nati A sowie der UHC Ärgera-Giffers für seinen Aufstieg in die Nati B geehrt. Der Verband spendierte den nächsten Matchball, die Kaiseregg-Bahnen eine Fahrt in luftige Höhen.

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