Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die «Ritzli-Röschti» lockte

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die «Ritzli-Röschti» lockte

Traditioneller Katerbummel des SAC Kaiseregg am Neujahrstag

Sammelpunkt der Mitglieder des Schweizer Alpen Clubs, Sektion Kaiseregg, war am Neujahrstag traditionell die Ritzli-Alp unweit des Euschelspasses (1567 m ü. M.)

Von MARCEL WAEBER

Vom Norden und Süden kamen sie, die rund hundert SAC-Mitglieder der Deutschfreiburger Sektion Kaiseregg. Die Tour am Neujahrstag von Schwarzsee beziehungsweise von Jaun aus markiert den eigentlichen Beginn einer durch den Tourenchef, Norbert Cotting, abgestimmten Vereinstätigkeit. Zuvor, im Dezember, hatte sich bereits die so genannte Rettungsstation Schwarzsee, im Rahmen eines Aus- und Weiterbildungstages auf einen etwaigen Ernstfall vorbereitet. Im Zentrum standen Erste-Hilfe-Massnahmen, Verfahren zur Beurteilung der Schneedecke, die Handhabung des Lawinenverschütteten-Suchgeräts (LVS), des Notfunkgeräts und generell das richtige Verhalten während einer Suchaktion, beispielsweise die Einweisung eines Rega-Helikopters.

Am Neujahrstreffen beim Tourenleiter Beat Buchs auf der Ritzli-Alp (1510 m ü. M.) stand die Geselligkeit im Zentrum. Die Vereinsmitglieder und Zugewandte wurden auf der Alp mit einem Becher «Güferschthee» begrüsst. Als verspätetes Weihnachtsgeschenk und als Wertschätzung erhielten die Besucher von Silvia und Beat Buchs einen stattlichen Lebkuchen, der die Etikette der Bäckerei/Konditorei Michel Buchs, 1656 Jaun, mit Stolz tragen durfte.

Die Tradition will, dass keine Reden gehalten werden, allerdings waren Präsident Markus Zurkinden (Düdingen) und einige Vorstandsmitglieder präsent. An den vollbesetzten Tischen im Innern des Berggasthauses und im Wintergarten verstummten die Gespräche nie, auch nicht, als in einem gewissen Rhythmus die legendäre «Ritzli-Röschti» aufgefahren wurde. Das Leibgericht vieler SAC-Mitglieder wurde gekrönt durch das «Ritzli-Kaffi». Nach einem gut zweistündigen Aufenthalt machte man sich – beschwingt – grüppchenweise auf den Weg zum Ausgangspunkt zurück.

Im Vergleich zu den früheren Jahren ist eine Veränderung feststellbar. Während die Skifahrer noch vor einiger Zeit die klare Mehrheit bildeten, scheint jetzt das Verhältnis zugunsten der Schneeschuhläufer zu kippen. Die Entwicklung hat ihre Ursache darin, dass es in den Freiburger Voralpen mit den Schneefällen nicht mehr so gut bestellt ist. Die vier Skibergsteiger der Sektion, die am Neujahrstag die Fochsenfluh (1975 m ü. M.) – zwischen Spitzfluh und Chörblispitz – in zahlreichen Spitzkehren erreichten, jedenfalls sprachen von einer «mageren Unterlage» und von «lädierten Latten».
Drei- bis viermal kann die Ritzli-Alp in diesem Winter noch das Ziel der Winterwanderer sein, allerdings individuell und bei einer besonderen Himmelskonstellation.

An Vollmond nämlich, am Tag selbst beziehungsweise vor- oder nachher, sind Silvia und Beat Buchs auf der Alp aktiv. Allerdings, so erzählen Habitués, sei nicht die Röschti das bevorzugte Gericht, sondern die Vollmondsüchtigen bevorzugten eine andere Freiburger Spezialität, die Moitié-Moitié heisst. Deutungsversuche legen nahe, dass es am Kirsch liegen muss …

Infos über die Öffnungszeiten bei Vollmond: http://www.ritzli-alp.ch oder Tel: 026 929 81 24 – 079 230 64 94.

Mehr zum Thema