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Die RS Sense gewinnt den Spitzenkampf bei Tuggen

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Im Spitzenkampf der NLB-Ostgruppe setzte sich die Ringerstaffel Sense am Samstag bei der RR Tuggen mit
24:13 durch. Damit übernahmen die Sensler mit drei Siegen aus drei Begegnungen die alleinige Tabellenführung.

Cheftrainer Armin Gugler hatte für den Spitzenkampf ein paar Veränderungen in der Mannschaftsaufstellung vorgenommen, manche aus taktischen Gründen, andere aufgrund von Abwesenheiten. Doch die Marschroute war dennoch klar. Tuggen sollte von Beginn an unter Druck gesetzt werden. Da man um die Stärke der Gastgeber insbesondere in der zweiten Kampfhälfte wusste, waren die ersten Kämpfe entscheidend. Den Auftakt machte Svenja Jungo. Sie gewann auch ihren dritten Kampf der Saison völlig ungefährdet durch blitzschnelle Beinangriffe, gefolgt von Beinschrauben am Boden. Matthias Käser kontrollierte seinen Kampf von Beginn an. Allerdings gelang es ihm nicht, höhere 2er-Wertungen zu erzielen. Am Ende konnte er einen Punktesieg einfahren. Melvin Feyer machte kurzen Prozess. Der Oberländer konnte nach einer Überführung in die Bodenlage seinen Griff so festschnüren, dass er seinen Gegner innerhalb weniger Sekunden auspunktete.

14:3-Pausenführung

Im nächsten Kampf standen sich zwei Punktegaranten gegenüber. Michael Nydegger auf Seiten der Sensler hatte dieses Jahr noch keine Punkte abgegeben, der Tuggener Dominik Streiff seine beiden Kämpfe durch Schultersieg und technische Überlegenheit ebenfalls gewinnen können. Nydegger gelang es in der ersten Hälfte, eine 2er-Wertung zu erzielen, doch zur Mitte des zweiten Durchgangs, als das Momentum eigentlich auf seiner Seite war, musste er eine eben solche Wertung abgeben, was ihn bei Punktegleichstand zum Verlierer gemacht hätte. Er musste also in den letzten Sekunden des Kampfs nochmals versuchen zu punkten, doch sein Gegner wehrte die Angriffe geschickt ab und kam nochmals in die Oberlage. Somit war die erste Niederlage des Abends Tatsache. Zur ersten taktischen Umstellung kam es im letzten Kampf vor der Pause. Ronan Feyer startete eine Gewichtsklasse tiefer in seiner bevorzugten Stilart. Sein Gegner Fritz Reber ist zwar im Greco-Nationalkader, doch auch amtierender Schweizermeister in beiden Stilarten. Der Kampfverlauf gestalte sich zu Beginn zugunsten Feyers, er konnte sich aus den Klammerversuchen seines Kontrahenten lösen und selbst zu gezielten Angriffen ansetzen, was ihm eine 5:0-Führung einbrachte. Erst kurz vor Schluss musste er dem physisch anstrengenden Kampf Tribut zollen und Punktverluste in Kauf nehmen, doch gelang ihm der 2:1-Punktesieg, was eine Pausenführung von 14:3 für die Sensler mit sich brachte.

Besser als erwartet

Pascal Sperisen eröffnete die zweite Hälfte des Kampfabends. Schon früh im Duell musste er sich aus einer brenzligen Lage befreien. Am Ende stand nur eine Punkteniederlage und ein wichtiger Zähler mehr auf der Seite der RS Sense. Daniel Cottin kam zu seinem ersten Saisonkampf. Der Freistiler musste gegen den Nationalkaderathleten Jonas Müller ran und machte seine Sache zu Beginn gut. In der angeordneten Bodenlage fand er dann aber kein probates Mittel und musste sich frühzeitig geschlagen geben. Da Pascal Jungo und Noah Schwaller mit dem Nationalteam in Lettland verweilten, konnte Sense froh sein, einen erfahrenen Athleten wie Benno Jungo in der Hinterhand zu haben. Auch er feierte gegen Tuggen sein Saisondebüt, und dieses lief hervorragend. Er startete einen spektakulären Angriff nach dem anderen und fuhr einen Schultersieg ein.

Die Neun-Punkte-Führung bedeutete den vorzeitigen Sieg für Sense, doch in Anbetracht des Rückkampfs galt es nun, diesen mit so viel Punkten Abstand wie möglich zu sichern. Von Jan Faller ist man spannende und zuweilen sehr spektakuläre Kämpfe gewohnt. So gelang es ihm auch an diesem Abend, sich erst eine Führung zu erarbeiten, ehe er auch Punktverluste hinnehmen musste. Letztlich gelang ihm doch noch ein Schultersieg. Jonas Schwaller setzte den emotionalen Schlusspunkt. Seinem Gegner Sergiy Sirenko aus Kriessern, der eine Doppellizenz in Tuggen besitzt, hatte er sich vor zwei Jahren noch frühzeitig geschlagen geben müssen. Angefeuert von seinem Team gelang ihm sogar eine Überführung in die Bodenlage. Die Punkteniederlage wurde so wie ein Sieg gefeiert.

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