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Die Saatzucht Düdingen will fit werden für künftige Herausforderungen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Anton Jungo

«Wir glauben an die Zukunft der Saatzucht Düdingen. Die Genossenschaft hat bei der Produktion von Saatgetreide gesamtschweizerisch einen Marktanteil von 25 Prozent», erklärt Geschäftsführer Fritz Marschall. Im Jahr 2017 wird die Organisation 100 Jahre alt. «Wir möchten auch mit 100 noch fit sein. Das bedeutet aber, dass wir die Zukunft vorbereiten müssen», führt er aus. «Wenn wir nicht investieren, besteht die Gefahr, dass wir gegenüber andern Organisationen im In- oder im Ausland ins Hintertreffen geraten.»

Getreide hat Zukunft

Der Geschäftsführer ist trotz der ungünstigen Prognosen, die zurzeit wegen der Grenzöffnung den schweizerischen Getreidemarkt beherrschen zuversichtlich. «Die Bauern in der Schweiz werden auch in Zukunft Getreide anbauen. Dazu werden sie eine leistungsfähige Saatgutproduktion mit rationellen Aufbereitungszentralen benötigen», betont er.

Modernere Abläufe

In einer der nächsten Ausgaben des Amtsblatts legt die Genossenschaft ein Baugesuch für die Sanierung und den Ausbau des sogenannten Arbeitssilos auf. Beim Arbeitssilo handelt es sich um die älteren Gebäudeteile vor dem grossen Siloturm (Lagersilo) Richtung Bahnhof.

Oswald Perler, der innerhalb der Geschäftsleitung für das Projekt verantwortlich ist, erwartet vom Umbau betriebsintern eine Erleichterung und Modernisierung der Arbeitsvorgänge und gegen aussen eine ästhetische Verbesserung des Gebäudekomplexes. «Es geht darum, Investitionen nachzuholen (Sanierungen), aber auch vorzugreifen (Erneuerung des Maschinenparks)», führt er aus. Im Arbeitssilo wird die Ware (Getreide) von den Landwirten angeliefert, gereinigt und aufbereitet, bevor sie ins Lagersilo gelangt. Die Anlagen für die Getreideanlieferung wurden in diesem Jahr erneuert und den heutigen Bedürfnissen der Landwirte angepasst. Jetzt geht es darum, den Maschinenpark für die Reinigung und Aufbereitung des Getreides zu erneuern. Gleichzeitig soll auch mehr Raum für die Zwischenlagerung geschaffen werden.

Für diese Zwischenlagerung sind zurzeit 17 Zellen mit einer Kapazität von 200 Kubikmetern vorhanden. Neu sollen 24 Zellen mit einer Kapazität von 480 Kubikmetern entstehen. Um diese Ziele zu erreichen, werden die bestehenden Gebäude leicht erhöht.

Dreistöckiger Neubau

Das Projekt sieht aber auch den Abbruch des bestehenden Wohnhauses vor. An seiner Stelle ist ein dreistöckiges Palettenlager geplant. Dieses hat eine Lagerkapazität für 700 Paletten.

Geplant ist, dass die Um- und Neubauten mit einheitlichen Materialien eingekleidet werden. Damit wird gemäss Oswald Perler eine optische Verbesserung des bisherigen Gebäudekomplexes erreicht.

Umsichtig und langfristig

Die geplante Investition der Saatzucht ist auf fünf Millionen Franken veranschlagt. Fritz Marschall ist überzeugt, dass die Genossenschaft diese Investition verkraften kann. «Die Verantwortlichen der vergangenen 90 Jahre waren stets umsichtig und haben langfristig gehandelt. Die Genossenschaft steht heute gesund da. Auch wir versuchen, die beste Ausgangslage für die Zukunft zu schaffen», betont er. Die Genossenschafter haben das Projekt mit dem entsprechenden Kredit am 29. April 2010 mit grosser Mehrheit genehmigt.

Fritz Marschall und Oswald Perler hoffen, dass das Sanierungsprojekt auch bei der Bevölkerung auf Verständnis stösst. «Die Saatzucht ist eine wichtige Organisation in der Region, die immer noch sehr stark von der Landwirtschaft geprägt ist», hält der Geschäftsführer fest. Der Projektverantwortliche weist darauf hin, dass sich mit dem Bauvorhaben verkehrsmässig nichts verändern sollte. «Es geht ja in erster Linie um eine Verbesserung der Arbeitsabläufe. Volumenmässig werden die Getreideanlieferungen nicht zunehmen», betont er.

Was die Lärm- und die Staubemissionen betrifft, erwartet Oswald Perler eine Verbesserung. «Wir müssen uns, was Lärm und Staub betrifft, an sehr strenge Auflagen halten», führt er aus und weist darauf hin, dass die Anlagen pro Jahr nur während der Getreidesaison in Betrieb sind. Oswald Perler erwartet, dass das Baubewilligungsverfahren zügig vorankommt, damit mit den Bauarbeiten noch im Dezember begonnen werden kann. «Auf Erntebeginn 2011 sollte das sanierte Arbeitssilo wieder zur Verfügung stehen», erklärt er.

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