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Die Saison der Bestätigung für Mottet und Ness

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Killian Mottet ist ein Freiburger Eigengewächs. Als Elite-Junior kam er in der Saison 2009/10 gar bereits zu einzelnen Einsätzen in der NLA. Danach bedurfte es aber einiger Umwege, bis der klein gewachsene, flinke Stürmer fester Bestandteil von Gottérons Fanionteam wurde. Für Sierre, Lausanne und Ajoie absolvierte er zwischen 2010 und 2013 172 NLB-Spiele und drängte sich mit 113 Skorerpunkten für höhere Aufgaben auf. Die Frage, ob er robust genug ist, um in der NLA bestehen zu können, beantwortete er letztes Jahr auf eindrückliche Weise (auch wenn er in einer «Blick»-Umfrage von den NLA-Spielern jüngst zum Schwalbenkönig der Liga gewählt wurde). Immerhin 11 Tore und 14 Assists gelangen dem 23-Jährigen in seiner ersten NLA-Saison. Zum Schluss durfte er teils gar an der Seite von Spielern wie Niklas Hagman und Christian Dubé auflaufen. «Mottet zeigt viel Ehrgeiz, sein gutes erstes Jahr zu bestätigen», sagt Trainer Hans Kossmann. «Wenn er nicht trifft, wird er verrückt. Er hat diese Nase und manchmal auch die nötige Portion Egoismus, die es braucht, um ein Skorer zu sein. Ich traue ihm deshalb auch in dieser Saison 10 bis 15 Tore zu.»

 Mottet selbst hat sich keine Zahlen als Ziele gesetzt. «Mein Ziel ist es, konstanter zu werden. Nicht in einem Spiel zu glänzen und fünf Skorerpunkte zu machen und dann fünf Spiele lang unterzutauchen.» Es ist davon auszugehen, dass er wieder in Top-Linien seine Bewährungschancen erhalten wird. In der Champions League spielte er zuletzt mit Dubé und Benjamin Plüss in einer Sturmlinie. «Ich spiele dort, wo mich der Trainer aufstellt. Aber es ist schon so, dass mir die offensive Rolle besser behagt. Die Defensive gehört sicherlich noch zu den Bereichen, in denen ich mich steigern muss», so Mottet, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft.

Ness: Mister Zuverlässig

Seinen bis 2015 laufenden Vertrag vorzeitig bis 2016 verlängert hat im April Martin Ness. Ein Beweis, wie wohl sich der Zürcher, der die Junioren-Abteilungen der ZSC Lions durchlief, in Freiburg fühlt. Und dies nicht nur, weil der 21-Jährige, der sich für Architektur interessiert, Freiburg aus architektonischer Sicht hochinteressant findet. «Zu Gottéron zu wechseln war der beste Entscheid, den ich fällen konnte. Schön ist auch, wie sehr die Bevölkerung in Freiburg hinter dem Eishockey steht. Das ist ein riesiger Unterschied zu Zürich. Dort spürt man das viel weniger.»

Auch sportlich verlief Ness’ erste Saison positiv. Hatte er am Anfang noch sichtlich Mühe mit dem Tempo in der NLA, wurde er von Monat zu Monat schneller und wendiger–auch weil er das Eis regelmässig als einer der Letzten verlässt, weil er noch Sprint- und Laufübungen macht. Im Verlauf der letzten Saison etablierte er sich so als fester Bestandteil des Teams, meist als Center der vierten Linie, die in den Playoffs oftmals Freiburgs überzeugendste Sturmreihe war. Auch seine drei Tore und elf Assists waren für einen Spieler, der in erster Linie defensive Aufgaben zu erledigen hat, ganz okay. Trainer Hans Kossmann schätzt den 190 Zentimeter grossen und 95 Kilogramm schweren Center. «Er ist sehr zuverlässig. Ich hoffe, dass er in dieser Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen kann. Ich bin jedenfalls überzeugt, dass er seinen Job erfüllen wird.»

Er könne sich noch in allen Bereichen steigern, sagt Ness. «Ich habe immer noch Defizite in Sachen Schnelligkeit. Daran arbeite ich weiter. Zudem habe ich mir vorgenommen, öfter zu schiessen und mehr Druck auf das gegnerische Tor zu erzeugen.»

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