Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Schelte des Ammanns an den Kanton

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am Schluss der Fräschelser Gemeindeversammlung wurde Ammann Peter Hauser am Mittwoch deutlich: «Die Geduld hat auch in Fräschels ein Ende.» Er beklagte, dass die kantonale Verwaltung die revidierte Ortsplanung von Fräschels nur schleppend behandelt. «Wir stehen in der Prioritätenliste aktuell an siebter Stelle.» Das langwierige Revisionsverfahren habe bei den Baugesuchen zu Rechtsunsicherheiten geführt. Weil die Ortsplanung nicht abgeschlossen sei, würden seit Jahren viele Bauwillige mit dem Baubeginn zuwarten. Gleichzeitig zeigte er für die kantonale Verwaltung ein gewisses Verständnis: «Bei den betroffenen Ämtern wechselten zahlreiche Mitarbeiter.» Diese müssten sich erst in die komplexen Dossiers einarbeiten.

Ruhige Sachgeschäfte

Die Sachgeschäfte gingen zuvor weitgehend diskussionslos über die Bühne. Die Bevölkerung bewilligte einen Kredit von 41 000 Franken für die Aktualisierung des generellen Entwässerungsplans. So müssen zum Beispiel die Schäden an der Kanalisation neu erfasst werden.

Nach wenigen Fragen genehmigten die Fräschelser Stimmbürger auch das Budget für das Jahr 2016 einstimmig. Dieses sieht bei einem Aufwand und Ertrag von je rund 1,8 Millionen Franken ein Defizit von gut 5000 Franken vor. Neben dem Kredit für den Entwässerungsplan bilden die Beteiligung an Investitionen in die regionale Heiminfrastruktur, Strassenarbeiten sowie die Beteiligung an der Sanierung des Spitals Merlach die grössten Positionen der Investitionsrechnung. Der Finanzplan zeigt bis 2020 eher düstere Aussichten: Ab 2018 prognostiziert die Gemeinde Verluste um die 40 000 Franken pro Jahr. Laut Gemeinderat Urs Schwab sei dies auf grosse Investitionen zurückzuführen.

Zuletzt bewilligte die Versammlung eine letzte Investition für die diesjährige Rechnung. Eine Bürgerin beantragte, mehr Sterne für die Weihnachtsbeleuchtung anzuschaffen. Der Entscheid fiel mit 18 zu 10 Stimmen relativ knapp aus. Damit waren die Sterne das umstrittenste Geschäft des Abends. sos

Meistgelesen

Mehr zum Thema