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Die Schlosspraxis ist auf gutem Weg

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In Schwarzenburg mangelt es an Hausärzten. Die Gemeinde hat deshalb 2012 ein Ärztezentrum initiiert. Nun nimmt die Gemeinschaftspraxis Formen an. Das Baubewilligungsverfahren ist ohne Einsprachen über die Bühne gegangen. Der Spatenstich erfolgt Anfang November, sagt Ruedi Flückiger, Gemeindepräsident von Schwarzenburg. «In den nächsten Tagen erwarten wir einen positiven Bauentscheid.»

Vorgesehen ist ein Neubau bei der Praxis von Markus Lüdi neben dem Schwesternhaus des Pflegezentrums Schwarzenburg. Laut dem Gemeindepräsidenten wird die Gemeinschaftspraxis im Parterre zu liegen kommen. Geplant sind ein gemeinsamer Empfang, ein Labor, eine Apotheke, ein Therapieraum, verschiedene Nebenräume und insgesamt fünf Sprechzimmer.

Finanzierung ist geregelt

Die bisherigen Projektarbeiten hat weitgehend die Gemeinde Schwarzenburg finanziert. Die Baukosten würden durch die Eigenmittel des Gemeindeverbandes «Pflege und Betreuung Schwarzenburgerland» getragen, sagt Flückiger. Auf die einzelnen Gemeinden kämen keine weiteren Kosten zu. Für den Innenausbau und den Betrieb des Ärztezentrums werde Anfang 2014 die Aktiengesellschaft «Schlosspraxis Schwarzenburg AG» gegründet, die die Räumlichkeiten im Parterre beim Gemeindeverband mietet. «Die Aktiengesellschaft ist für den Innenausbau, die Einrichtungen und den laufenden Betrieb des Ärztezentrums verantwortlich», erklärt Flückiger.

Als Aktionäre werden der Gemeindeverband, das Ärztenetz Medix Bern und Markus Lüdi auf den Plan treten. «Es ist aber vorgesehen, dass die künftigen Ärzte die Aktien des Verbandes und der Medix übernehmen», sagt Flückiger. Denn diese beiden Organisationen seien quasi nur für die Anschubfinanzierung verantwortlich.

Wenig Bewerbungen

Drei der vier in Schwarzenburg praktizierenden Ärzte gehen 2014 in Pension. Der einzige, der bleibt, ist Markus Lüdi. Antonio Gervasi, Henri Stolz und Simon Denier werden ihre Tätigkeit im Laufe des Jahres 2014 aufgeben. Die Suche für deren Ablösung laufe auf Hochtouren, sagt Ruedi Flückiger.

Der Arzt Markus Lüdi, der in den Neubau einziehen wird, bezeichnet die Suche als nicht einfach: «Wir werden ganz und gar nicht überschwemmt von Bewerbungen, wie ursprünglich gedacht.»

Sie wollen nicht aufs Land

Er hoffe, dass bis Ende Jahr mindestens zwei Ärzte gefunden werden können für die Gemeinschaftspraxis. «Die jungen Ärzte wollen offenbar nicht aufs Land», sagt Lüdi. Obwohl sie in Schwarzenburg ein «gemachtes Nest» erwarte. Denn oft sei die Finanzierung einer eigenen Praxis für junge Ärzte ein Problem. Und dies sei bei der geplanten Gemeinschaftspraxis ja nicht der Fall. «Doch die Idee ist schon, dass die Schlosspraxis in ärztliche Hand übergeht, wenn das Team vollständig ist.» 400 Stellenprozente wären ideal. Das heisst, es müssten zu Lüdi noch drei Ärzte in Schwarzenburg praktizieren.

Im ersten und zweiten Geschoss des Neubaus sind Wohnungen für betreutes Wohnen vorgesehen. Die Planung sieht vor, dass der Rohbau bis im Herbst 2014 steht. Danach soll der Innenausbau folgen. Die Eröffnung ist laut Gemeindepräsident Flückiger noch vor Ende 2014 vorgesehen.

Sprechstunden: Spezialgebiete abdecken

I m Hinblick auf den Aufbau des neuen Ärztehauses in Schwarzenburg werden verschiedene Fachärzte aus dem Spital Riggisberg, aus Bern und aus der Region die lokalen Hausärzte mit Spezialsprechstunden unterstützen. «Die Idee ist, dass die Patienten nicht nach Bern oder Riggisberg reisen müssen», sagt Markus Lüdi, Hausarzt in Schwarzenburg. So sei zum Beispiel geplant, dass immer am Donnerstagnachmittag ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt Sprechstunden anbiete.

Auch in den Bereichen Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie seien Spezialsprechstunden an fixen Wochentagen geplant. «Die Sprechstunden werden bereits ab diesem Monat in Zusammenarbeit mit den Hausärzten angeboten und mit der Schlosspraxis weitergeführt», sagt Ruedi Flückiger, Gemeindepräsident von Schwarzenburg und Mitinitiator der neuen Gemeinschaftspraxis. Weitere Spezialsprechstunden würden folgen. emu

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