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«Die schöne Gegend ist ein Erfolgsfaktor»

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Autor: Lukas Schwab

Ursprünglich als Event der Expo 02 vorgesehen, ist der SlowUp am Murtensee heute einer der grössten Anlässe der Region. Im vergangenen Jahr konnte die 500 000. Teilnehmerin begrüsst werden. Christiane Feldmann war als Gemeinderätin und seit 2004 als OK-Präsidentin beim SlowUp stets mit dabei.

Christiane Feldmann, was macht aus Ihrer Sicht den Erfolg des SlowUp aus?

Einerseits die Faszination, sich zu Fuss, mit dem Velo oder auf Skates auf Verkehrswegen zu bewegen, die normalerweise dem motorisierten Verkehr gehören. Weiter ist sicherlich die schöne Gegend um den Murtensee ein wichtiger Erfolgsfaktor, aber auch die Atmosphäre und der Reiz eines Volksfests für die ganze Familie. Das Erfolgsgeheimnis ist wohl die Kombination dieser Faktoren.

Der Erfolg hat auch negative Seiten: 2006 stiess der SlowUp bezüglich Besucherzahlen an seine Grenzen.

Das ist richtig, wir wurden mit rund 85 000 Teilnehmern geradezu überrannt und es kam zu Staus auf der Strecke. Die Besucherzahl scheint sich aber selber zu regulieren, denn seither hat es sich wieder bei rund 55 000 Teilnehmern eingependelt.

Gibt es dennoch Ideen, den Anlass auszubauen?

Schon vor dem Rekordjahr haben wir die Möglichkeit einer zweiten Runde durchs Grosse Moos geprüft. Es hat sich aber rasch gezeigt, dass dies nicht möglich ist. Eine so weiträumige Umleitung des motorisierten Verkehrs ist schlicht nicht zu bewältigen.

Das heisst, das Grundkonzept wird sich in Zukunft kaum ändern?

Tiefgreifende Änderungen sind nicht vorgesehen, das Konzept hat sich bewährt. Aber wir versuchen, stets neue Attraktionen im Rahmenprogramm zu schaffen und Verbesserungen vorzunehmen. Ein Thema ist beispielsweise die Ökologie, wo wir noch Steigerungspotenzial sehen.

Für Anwohner und Gewerbe kann der SlowUp auch eine Belastung sein. Wie ist die Akzeptanz in der Bevölkerung?

Die ist im Vergleich zu den Anfangsjahren stark gestiegen. Heute werden die Einschränkungen meist problemlos akzeptiert. Wir sind zudem bestrebt, gut zu informieren und bei Problemen das Gespräch und Lösungen zu suchen. Viele Anwohner nehmen auch selber am SlowUp teil.

Welche Bedeutung hat der SlowUp für die Region?

Der SlowUp ist heute einer der wichtigsten Anlässe der Region und trägt viel zu ihrer Bekanntheit bei. Als Eröffnungsanlass der SlowUp-Saison haben wir eine schweizweite mediale Präsenz, von der die Region, insbesondere der Tourismus und damit auch das Gewerbe, profitieren. Der Anlass fördert aber auch die Zusammenarbeit in der Region: Immerhin beteiligen sich 18 Gemeinden aus zwei Kantonen.

Wird man die OK-Präsidentin am Sonntag auf der Strecke antreffen?

Ja, obwohl es mir oft nicht geglaubt wird, absolviere ich die Strecke jedes Jahr mit dem Velo.

Zeit zum Verweilen habe ich aufgrund meiner Termine als OK-Präsidentin kaum, aber die Rundfahrt geniesse ich trotzdem.

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