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Die Schönheiten der Natur erhalten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Marc Kipfer

Kerzers Geduld, Fingerspitzengefühl und Fachwissen brauche es, um solche Aufnahmen zu machen. Die Kerzerser Gemeindepräsidentin Susanne Schwander zeigte sich am Donnerstag beeindruckt von den Aufnahmen des Genfer Fotokünstlers André Maurer. Diese können bis Mitte Dezember im Papiliorama Kerzers betrachtet und erworben werden. Für jedes verkaufte Bild investiert das Papiliorama 200 Franken in das Reservat Shipstern in Belize. Der Käufer erhält ausserdem eine Jahreskarte für das Papiliorama.

Spielen wie auf einem Musikinstrument

Schmetterlinge sind in den gezeigten Fotos in der Minderzahl. Spinnen, Heuschrecken, Marienkäfer und Libellen werden bei Maurer in vielfacher Vergrösserung zu mächtigen und erstaunlich farbenfrohen Gestalten. Maurer spielt mit der farblichen Harmonie der Insekten zu ihrer Umwelt, ohne dabei dem Kitsch zu verfallen. «Da ist nichts retuschiert», verneinte der Künstler solche Vermutungen an der Vernissage vom Donnerstag vehement.

«Nur durch einen geübten Blick und viel Geduld gelingt es, solche Momente festzuhalten», so Maurer, der für seine Makrofotografien statt der Digitaltechnik auf herkömmlichen Film vertraut. Mit starken Vergrösserungen zu fotografieren sei wie das Spiel auf einem Musikinstrument, vergleicht der Autodidakt. «Oft probiert man es vergebens, doch manchmal geht es wie von selbst.»

Auf gefährdete Arten aufmerksam machen

Von weiten Reisen für die Bilder der aktuellen Ausstellung «Macropoésie» hat André Maurer abgesehen. Ins Bild gerückt hat er ausschliesslich Tiere aus der Region Genf. «Ich bewegte mich in Naturreservaten oder entlang des Genfersees», so Maurer.

Er wolle mithelfen, die Natur auf Bildern festzuhalten, damit sie nicht in Vergessenheit gerate, sagt der Fotograf. «Ich möchte nicht, dass die Leute sich nur freuen, dass es all diese Geschöpfe bei uns gibt. Ihnen soll auch klar werden, dass die Biodiversität gefährdet ist», so Maurer. Dies werde ihm selber immer wieder klar, wenn er zum Beispiel Libellen fotografieren wolle. «Am Ende habe ich zwar zwei schöne Libellen fotografiert, aber vielleicht gibt es im ganzen Hektar nur dieses eine Paar.»

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