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Die Schüler nehmen den Neubau in Besitz

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Die Schüler nehmen den Neubau in Besitz

Die erste Phase der Erneuerung der Orientierungsschule Wünnewil ist abgeschlossen

Eine wichtige Etappe bei der Erweiterung der Orientierungsschule Wünnewil ist abgeschlossen. Die im Projekt vorgesehenen Neubauten sind erstellt. Jetzt muss noch der bestehende Schulzimmertrakt ausgebaut und saniert werden.

Autor: Von ANTON JUNGO

Trotz Abschluss einer wichtigen Bauphase bleibt die OS Wünnewil noch für rund eineinhalb Jahre Schule und Baustelle zugleich. Für die rund 300 Schülerinnen und Schüler haben die Weihnachtsferien schon am vergangenen Montag begonnen. Sie werden aber etappenweise aufgeboten, um ihre Schulzimmer zu zügeln und einzurichten. «Wir wollen am 8. Januar den Unterricht ohne Störung wieder aufnehmen können», betont Schuldirektor Toni Kammermann. Für ihn ist es wichtig, dass die Schüler beim Umzug mithelfen. «So können sie das neue Schulhaus in Besitz nehmen», meint er und ist erstaunt, mit welchem Interesse diese die neuen Räume entdecken.

Ein Provisorium, das funktioniert

Auch nach dem Umzug ist die OS Wünnewil noch ein grosses Provisorium. So konnte von den 18 Klassen erst eine ihr definitives Schulzimmer beziehen. Auch die Hauswirtschaft konnte im Untergeschoss des Neubaus ihre Räume definitiv einrichten. Im Neubau ist als polyvalenter Raum eine Aula erstellt worden. Dieser Raum muss seine vielfältige Verwendungsmöglichkeit schon unter Beweis stellen, noch bevor er endgültig als Aula benützt werden kann. Bis zum Endausbau sind in ihr zwei Schulzimmer und der einzige grössere Versammlungsraum der Schulanlage eingerichtet.Acht Klassen geniessen weiterhin Gastrecht im Primarschulhaus und zwei sind in Pavillons untergebracht. Die zukünftige Bibliothek dient übergangsweise als Lehrerzimmer, der Veloraum als Werkraum. «Trotz erschwerten Bedingungen sind aber alle Schuldienste verfügbar», hält der Schuldirektor fest.Die Arbeiten für die Sanierung und Erweiterung des OS-Zentrums in Wünnewil wurden Ende Juni 2005 aufgenommen. «Wir haben jetzt sowohl was den Bau als auch was die Kosten betrifft rund die Halbzeit erreicht», hält Gemeinderat Erwin Grossrieder, Präsident der Baukommission, fest. Für das Projekt steht ein Kredit von 23,75 Millionen Franken zur Verfügung.Gemäss Erwin Grossrieder sind rund 95 Prozent der Arbeiten vergeben. Bei 60 bis 70 Prozent der Arbeiten erhielten Unternehmen aus der Region den Zuschlag. Erleichtert weist der Präsident der Baukommission darauf hin, dass die Arbeitsvergabe ohne Rekurse abgewickelt werden konnte. Er betont auch, dass während der ganzen bisherigen Bauphase zwischen Bauherrschaft, Bauunternehmen und Schulbetrieb ein einvernehmlicher Geist herrschte.

Neuer Hauptzugang zur Schulanlage

In der eben abgeschlossenen Bauphase wurden die im Projekt vorgesehenen Neubauten erstellt sowie die Turnhalle saniert. Das Neubau-Programm umfasst als auffallendstes Bauwerk den sogenannten «Aulatrakt». In ihm sind in Zukunft neben der polyvalenten Aula die allgemeinen Räume der OS untergebracht (Medienzimmer, Aufgabenraum, Schülerverpflegung, Bibliothek usw.). Zusammen mit dem bestehenden Schulgebäude bildet der Neubau den Hauptzugang zur Schule. Teile des Aula-traktes werden nach Abschluss des Projekts auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Der neuerstellte Verbindungs- oder Brückentrakt schliesst an das bestehende Schulgebäude an und bildet die Verbindung zur sanierten Turnhalle (neu Spielhalle). Der neue Baukörper trennt nicht nur das Areal der OS von jenem der Primarschule ab, er dient auch als gedeckter Pausenplatz. Im Obergeschoss sind die Spezialräume der OS untergebracht. Die Turnhalle wurde technisch und energetisch saniert.

Minergie-Standard

Wie Erwin Grossrieder erklärt, wurden die Neubauten im Minergie-Standard erstellt. Beheizt wird die ganze Anlage (Primarschule, Orientierungsschule und Sporthalle) über eine Holzschnitzelheizung. Auch der Strom aus den Sonnenkollektoren, die von den Schülern installiert wurden, werden weiterhin ins Energiekonzept eingespiesen. Ab dem 8. Januar ist auch die neue Telefonzentrale – mit neuen Nummern – in Betrieb.In der zweiten Bauphase, die im Frühjahr in Angriff genommen wird, wird das bestehende Schulgebäude saniert und aufgestockt. Es entsteht ein eigentlicher Unterrichtstrakt mit 21 Klassenzimmern, Werkräumen, Lehrerzimmer sowie Räumen für die Verwaltung. Durch den Umbau soll das – bis jetzt stark verwinkelte Gebäude – übersichtlicher gestaltet werden. In diesen Gebäudetrakt wird auch wieder der Jugendraum untergebracht. Zurzeit sind die Aktivitäten im Jugendraum in Wünnewil eingestellt: Im Gegenzug wurden sie in Flamatt verstärkt.

Einweihung Mai 2008

Durch den Umbau werden gemäss Toni Kammermann auch die letzten Überreste des nach Geschlechtern getrennten Unterrichts verschwinden. Bei der Eröffnung der OS Wünnewil 1968 gab es noch nach Geschlechtern getrennte Klassen und die entsprechenden Anlagen.Wenn die Bauarbeiten so planmässig wie bis jetzt vorankommen, wird die erneuerte Schulanlage bis Ostern 2008 bezugsbereit sein. Die Einweihung ist für Mai 2008 geplant.

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