Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Schweineproduzenten stehen vor grossen Herausforderungen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Josef Jungo

GrangeneuveAnhaltend sinkende Preise für Schlachtschweine und Mastjager zwingen die Schweinehalter, ihre Betriebe zu rationalisieren und die Produktivität zu steigern. An der von der Kantonalen Station für Tierproduktion und Pflanzenbau in Grangeneuve organisierten Fachtagung für Schweinehalter diskutierten Fachleute und Praktiker über den richtigen Weg.

Für Züchter bedeutet der wirtschaftliche Druck, pro Muttersau mehr Ferkel absetzen zu können. Der Mäster ist interessiert, die Tageszunahmen zu erhöhen, um so die Mastdauer verkürzen und Kosten sparen zu können. «Ist die Produktion von 30 abgesetzten Ferkeln pro Muttersau und Jahr realistisch?», war eine der Fragen an der Fachtagung.

«Ja, das ist möglich», sagt die Diplomingenieurin Katrin Szczepanski, Mitglied der Leitung der im April 2009 eröffneten Sauenanlage Goch, Niederrhein, auf diese Frage. Sie ist für den Betrieb mit 650 Sauen verantwortlich und zeigte auf, dass die Anforderungen an das Management bezüglich Hygiene, Zucht, Besamung, Impfungen usw. sehr hoch sind. Das Stallsystem dieses Betriebes lässt sich jedoch nicht mit jenen in der Schweiz vergleichen. Die Vollspaltenböden sind in der Schweiz aus Tierschutzgründen verboten.

Agraringenieur Peter Stoll von der Agroscope Liebefeld Posieux zeigte auch auf, dass mit der Zunahme der Wurfgrösse die Streuung der Geburtsgewichte grösser wird. Dies habe Einfluss auf die Entwicklung der Tiere beziehungsweise auf die Tageszunahmen. «Besonders wichtig ist die Versorgung der trächtigen Sauen mit allen notwendigen Nährstoffen.»

Sichtweise eines Züchters

In der Schweiz liegt die mittlere Zahl der abgesetzten Ferkel etwa bei 24. «Dank Fortschritten in Zucht, Haltung und Professionalität steigt diese Zahl von Jahr zu Jahr», erklärte Züchter Robert Zurkinden, Düdingen. Die Zahl von 30 Ferkeln sei ein hohes Ziel, das auch erreicht werden könne. «Es stellt sich die Frage von Aufwand und Ertrag. Denn mit der Intensivierung der Produktion erhöhen sich auch die Kosten und die Risiken». Für die meisten Züchter steht deshalb nach Auffassung von Robert Zurkinden nicht nur die Zahl der abgesetzten Ferkel im Vordergrund. «Die Gesundheit und die Langlebigkeit der Tiere sind ebenso wichtig.» Deshalb müsse jeder Züchter für seinen Betrieb die ideale Lösung finden.

Mehr zum Thema