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Die Schweiz darf hoffen

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Kommentar

Autor: Matthias Fasel

Die Schweiz darf hoffen

Die U21-EM ist trotz der Finalniederlage für den Schweizer Fussball als grosser Erfolg zu werten. Möglich gemacht haben diesen Erfolg spielstarke, ohne Komplexe auftretende Spieler sowie mit Pierluigi Tami ein smarter Trainer, der es geschafft hat, aus den guten Einzelspielern ein Team zu formen.

Der starke Auftritt ist nicht nur für den Verband wichtig und erfreulich, sondern auch für die Super League. Ein Blick auf die Teamzusammenstellung zeigt, dass es für junge Spieler absolut kein Muss ist, bereits früh ins Ausland zu wechseln. Von den vier Schlüsselspielern ist nur gerade Fabian Lustenberger bereits im Ausland engagiert. Xherdan Shaqiri, Admir Mehmedi und Yann Sommer spielten zumindest in der abgelaufenen Saison noch in der Super League. Die früh ins Ausland gewechselten Mario Gavranovic und Nassim Ben Khalifa hingegen spielten bei der EM beispielsweise nur Nebenrollen.

Unter dem Strich ist der Finaleinzug in Dänemark für den Schweizer Fussball noch höher einzustufen als der WM-Titel der U17 vor zwei Jahren in Nigeria. Denn während in der U17-Kategorie noch ungeschliffene Talente am Werk sind und der Stand der körperlichen Entwicklung der Teenager von entscheidender Bedeutung ist, spielen in den U21-Mannschaften bereits mehrheitlich gestandene Profis. Resultate in dieser Alterskategorie sind deshalb ein klar verlässlicherer Indikator für die sportliche Entwicklung der A-Nationalmannschaft in den kommenden Jahren. Beim U21-EM-Final von 2009 zwischen Deutschland und England beispielsweise standen Spieler wie Manuel Neuer, Mesut Özil, Sami Khedira oder Theo Walcott auf dem Rasen. Spieler also, die zwei Jahre später allesamt Weltstars sind. Für die Fussballschweiz besteht durchaus Grund zur Hoffnung, dass in absehbarer Zeit auch die A-Nationalmannschaft für Furore sorgen wird.

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