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Die Schweiz startet mit einem Sieg gegen Tschechien in die Eishockey-WM

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Das Eishockey-Nationalteam hat nicht geblufft. Die Schweizer starten mit einem grandiosen 5:2-Erfolg über Tschechien perfekt in die Weltmeisterschaft in Riga.

Gewiss! Es ist nach einem Startsieg (noch) nicht der Moment, überschwänglich zu jubeln, zumal mit Dänemark gegen Schweden auch ein zweiter Aussenseiter in der Schweizer Gruppe mit einer Überraschung ins Turnier startete. Aber die Schweizer Leistung gegen Tschechien verspricht für die nächsten zwei Wochen einiges.

Gegen einen Gegner, der in den letzten vier Jahren alle sechs Länderspiele gegen die Schweiz gewann, der zudem während der WM-Vorbereitung in neun Partien ungeschlagen blieb und dabei Finnland (2:1), Schweden (3:2) und Russland (4:0) besiegte, zeigten die Schweizer eine äusserst reife Vorstellung.

Tristan Scherwey mit dem 3:1

Dabei lief die Partie in der Startphase nicht für die Schweizer. Die ersten Chancen, in Führung zu gehen, wurden ausgelassen. Ein Fehlpass in der eigenen Zone von Romain Loeffel führte zu einer Zweiminutenstrafe gegen Fabrice Herzog, welche die Tschechen durch Filip Chytil von den New York Rangers zum 1:0 nützten.

Beeindruckend fiel indessen die Schweizer Reaktion aus: Etwas mehr als zwei Minuten später glich Gregory Hofmann ebenfalls in Überzahl aus. Und im zweiten Abschnitt markierten Timo Meier, der Goalgetter der San Jose Sharks, und der Freiburger Tristan Scherwey vom SC Bern die Goals vom 1:1 zum 3:1. Die Tschechen schnürten die Schweizer im zweiten Abschnitt zwar phasenweise ein, andererseits erspielten sich die Schweizer auch unter Druck immer wieder Grosschancen.

Sven Andrighetto verpasste solo vor dem tschechischen Goal das 3:1; Vincent Praplan schlug mit dem offenen Tor vor Augen über den Puck. So stellten Timo Meier und Gregory Hofmann jeweils mit dem zweiten Treffer (zum 4:1 und 5:2) den Schweizer Sieg sicher.

Vier Powerplay-Tore

Vier der fünf Goals erzielten die Schweizer in Überzahl (aus sieben Chancen). Das Schweizer Powerplay hatte während der Vorbereitung trotz lauter Siegen noch nicht optimal funktioniert. Vier Powerplay-Tore gelangen der Schweiz zuletzt an der WM 2014 – beim 6:2-Erfolg über Kasachstan.

Generell traten die Schweizer in ihrem ersten WM-Spiel mit dem Mut an, mit dem sie vor Turnierbeginn sogar von der Goldmedaille gesprochen haben. Die Schweizer denken ambitioniert und offensiv – so wie sie auch spielen. Die offensive Ausrichtung führte dazu, dass die Partie mit fünf Torchancen (davon drei für die Schweiz) in den ersten 127 Sekunden begann.

Die Schweiz kann sich offensive Risiken leisten, weil hinten das defensive Fundament gelegt ist. Ausserdem spielt Leonardo Genoni im Nationaldress genau so gut wie in den Playoffs als Goalie des EV Zug. Genoni nimmt zum achten Mal an Weltmeisterschaften teil. In den ersten sieben Turnieren parierte er sagenhafte 92,8 Prozent aller Schüsse.

Am Sonntag gegen Dänemark

Schon am Pfingstsonntagabend gilt es für die Schweizer, den wertvollen Startsieg über Tschechien zu bestätigen. Dänemark, der zweite Gegner, startete ebenfalls mit einem grossen Tag in die WM in Riga. Die von Heinz Ehlers gecoachten Dänen besiegten – zum ersten Mal an einer WM überhaupt – Erzrivale Schweden. Vor der Partie gegen die Schweiz blieb den Dänen acht Stunden mehr Vorbereitung als den Schweizern.

Aber nach tagelangem Ausharren in Quarantäne und sehr eingeschränkter Bewegungsfreiheit im Hotel sollten die Batterien bei den Schweizern nach einem Spiel noch vollgeladen sein.

Die Tschechen hingegen müssen nachladen. Zum ersten Mal überhaupt verloren sie an einer Eishockey-WM die ersten zwei Spiele. Für Tschechien geht es am Pfingstmontag mit der Partie gegen Belarus weiter.

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