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Die Schweiz trifft in der WM-Ausscheidung in St. Gallen auf Litauen

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Xherdan Shaqiri erwartet am Sonntag in St. Gallen in der WM-Qualifikation gegen Litauen einen ungemütlich Abend: «Kleine Mannschaften sind sehr aggressiv und machen viele Fouls.»

Schweiz gegen Litauen in St. Gallen: Da war doch was? Richtig! Am 15. November 2014 gewann die Schweiz im vierten Länderspiel unter Nationalcoach Vladimir Petkovic gegen die Osteuropäer im Kybunpark 4:0. Vier Tore innerhalb von 24 Minuten machten in der Schlussphase aus der vollen Arena eine Festhütte. Deshalb sagt Xherdan Shaqiri, dem damals zwei Tore gelangen, vor dem Spiel vom Sonntag gegen den gleichen Gegner: «Wir haben an dieses Stadion viele sehr gute Erinnerungen.»

Die Atmosphäre von damals wird dieses Mal tatsächlich nur eine schöne Erinnerung bleiben. Zuschauer sind weiterhin nicht zugelassen. Der Kybunpark wird menschenleer sein. Doch der SFV ist bemüht, ein wenig Ambiance ins Stadion zu bringen. Während des Spiels werden auf einer LED-Bande rund um das Spielfeld die Fotos von 100 Fans durchlaufen. Darüber werden auf den Tribünen Banner gespannt sein, auf denen sich das Nationalteam beim Publikum für die virtuelle Unterstützung bedankt.

Nach dem 3:1-Startsieg in Bulgarien hat Petkovic für die zweite Pflichtaufgabe in der WM-Qualifikation die Forderung an die Mannschaft, diesmal über 90 Minuten zu zeigen, dass sie besser ist als der Gegner. Er gab aber auch zu bedenken, es sei «schwierig, besser zu sein als in der ersten Halbzeit gegen Bulgarien». Da führten die Schweizer dank drei Toren innerhalb von sechs Minuten nach 13 Minuten schon 3:0. Ein Leistungseinbruch wie in Bulgarien in den ersten 20 Minuten nach der Pause soll vermieden werden. Petkovic: «Fehler können passieren, aber wir müssen lernen, danach ruhig zu bleiben.»

Unveränderte Startformation

Gerade wegen dieser schwächeren Phase in Sofia schlägt Petkovic einen Bogen zu den besten Teams in Europa. «Ich habe Bilder gesehen vom Spiel Italiens gegen Nordirland und darüber gelesen. Die Italiener waren mit der zweiten Halbzeit sehr unzufrieden. Wir stehen noch gut da: Unsere schlechte Phase dauerte nur 20 Minuten.» Und er fügte hinzu: «Frankreich und Spanien haben gegen die Ukraine und Griechenland nach der Pause sogar noch den Ausgleich kassiert.» Petkovic schliesst daraus: «Was uns in Bulgarien passiert ist, kann jedem passieren.»

Für das zweite Spiel in der WM-Qualifikation innerhalb von 72 Stunden dürfte Petkovic der gleichen Startformation vertrauen wie gegen Bulgarien. «Das medizinische Bulletin gibt keine Signale für Verletzungen. Fast alle Spieler sind es gewohnt, alle drei bis vier Tage ein Spiel zu absolvieren.» Das heisst nichts anderes, als dass Nico Elvedi, Manuel Akanji und Ricardo Rodriguez vor Torhüter Yann Sommer verteidigen. Im Mittelfeld spielen Kevin Mbabu und Steven Zuber auf den Seiten, in der Mitte stehen Captain Granit Xhaka sowie Remo Freuler im Einsatz, und vorne stürmen Shaqiri, Breel Embolo und Haris Seferovic.

Shaqiri erwartet aggressiven Gegner

Diesem Team steht eine Auswahl gegenüber, welche in den letzten Jahren nach und nach in die hintersten Reihen des Weltfussballs abgerutscht ist. In der Nations League vermied Litauen im vergangenen Herbst erst im letzten Spiel mit einem Sieg gegen Kasachstan den Sturz in die vierte und unterste Division. In der EM-Qualifikation gab es nur einen Punkt, und am Mittwoch unterlag die Auswahl von Trainer Valdas Urbonas in einem Testspiel dem vom Schweizer Bernard Challandes trainierten Kosovo 0:4.

Petkovic fordert von seiner Mannschaft trotzdem «grössten Respekt vor dem Gegner», weil die Schweiz mit dieser Mentalität in den letzten Jahren schwere Fehltritte gegen krasse Aussenseiter hat vermeiden können. Und Shaqiri erwartet auch gegen die FIFA-Nummer 129 einen ungemütlichen Abend: «Kleine Mannschaften sind immer sehr aggressiv und machen viele Fouls.»

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