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Die Sensler als gefährliche Aussenseiter

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Autor: MAtthias Fasel

Die Trainer der Deutschfreiburger Drittliga-Teams hatten vor der Saison ein feines Näschen. Sechs von zehn Trainern tippten, dass Plasselb und Seisa 08 die Aufstiegsspiele erreichen werden. Von einer Überraschung kann also nicht die Rede sein.

Plasselber Steigerungslauf

Trotzdem verlief die Saison besonders für Plasselb alles andere als geradlinig. Nach vier Spieltagen und nur einem mickrigen Pünktchen schienen die Oberländer ihre Träume von einer guten Klassierung begraben zu müssen. «Wir waren bereits im Jahr zuvor auf Rang 4. Als wir vor dieser Saison aus Plaffeien die Dietrich-Brüder (Ivo und Bojan, Anm. d. Red) verpflichten konnten und gute Testspiele zeigten, dachten alle, dass es von selbst läuft», erklärt Trainer Norbert Aerschmann.

Zum Glück für die Plasselber merkten sie gerade noch rechtzeitig, dass dies nicht der Fall ist. Von den restlichen 18 Spielen verloren sie nur noch ein einziges.

Unglaubliche 17 Penaltys

Plasselb scheint deshalb für die Aufstiegsspiele bestens gewappnet – und will nun vom guten Lauf profitieren. «Wenn man in den Pool kommt, will man die Chance auch packen», sagt Aerschmann. Erreichen kann sein Teams das Ziel vor allem dank den Stärken im Offensivbereich. «Einer unserer Trümpfe ist der gute Spielaufbau, so können wir jeweils viele Torchancen kreieren. Zudem haben wir ein ausgeglichenes Kader.»

Dass die wirblige Plasselber Offensivabteilung jede Drittliga-Verteidigung in Bedrängnis bringen kann, zeigt die Tatsache, dass die Sensler in 22 Spielen fast schon unglaubliche 17 Elfmeter zugesprochen erhalten haben. Bei weitem nicht alle wurden verwertet, was gleichzeitig eine der Schwächen der Sensler ans Licht bringt. «Unsere Effizienz vor dem Tor lässt manchmal zu wünschen übrig.»

Seisa 08: Der Fluch der Aufstiegsspiele

Im Gegensatz zu Neuling Plasselb verfügt Seisa 08 bereits über viel Erfahrung in den Aufstiegsspielen. Es waren dies aber in erster Linie negative Erfahrungen. In den Aufstiegsspielen 2008 und 2009 gelang Seisa in insgesamt zehn Spielen kein einziger Sieg. «Dieses Jahr wollen wir den ersten Sieg. Wir haben dafür sogar ein bisschen den Trainingsaufwand erhöht», schmunzelt Trainer Nick Calvetti. Er glaubt, dass die Chancen in diesem Jahr durchaus intakt sind. «Ich glaube, dass die Konkurrenz in diesem Jahr ein bisschen weniger spielstark ist. Gleichzeitig sind wir spielstärker geworden.»

Die Trümpfe seines Teams sieht er in erster Linie im Kollektiv sowie in der Unbekümmertheit, wie es in die Aufstiegsspiele steigt. «Wir wollen einfach das Beste probieren, sagen uns nun aber nicht, dass wir unbedingt aufsteigen müssen.» Wie bei von Calvetti betreuten Teams üblich, kann Seisa zudem auf eine stabile Defensive zählen.

Estavayer favorisiert

Als Schwachpunkt seines Teams sieht Calvetti in erster Linie physische Defizite. Dieselben Schwächen macht er übrigens bei Plasselb aus. «Auch sie haben viele kleinere oder nicht allzu robuste Spieler im Team.» Obwohl er den Oberländern den Coup durchaus zutraut, zählt er sie deshalb nicht zu den Hauptfavoriten. Diese sind in seinen Augen Estavayer und Courtepin.

Estavayer, das tatsächlich beeindruckende Statistiken aufweist, ist auch für Norbert Aerschmann der grosse Favorit. «Doch sonst scheint die Gruppe wirklich sehr ausgeglichen zu sein.»

Aller Voraussicht nach werden drei der sechs Mannschaften den Aufstieg in die 2. Liga schaffen.

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