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Die Serie der Derby-Heimsiege hält an

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Autor: Frank Stettler

Das Spiel zwischen dem SCB und Gottéron war gleichzeitig das Duell der beiden jüngsten «Opfer» des HC Davos. Während die Freiburger vergangenen Samstag eher ärgerlich zuhause mit 3:4 verloren hatten, musste sich der Meister tags darauf in den Bündner Bergen klar mit 2:6 geschlagen geben.

Sim auf dem Prüfstand

Eine Reaktion auf die Niederlage war zunächst jedoch bei keinem der beiden Teams zu sehen. Mangels gefährlicher Aktionen blieb so zunächst genug Zeit, Jonathan Sim bei seinem ersten Einsatz mit den Freiburgern genauer auf die Finger zu schauen. Ein Blick auf das Internet-Forum der Islanders hatte verraten, dass ihm die Fans aus New York nicht wirklich eine Träne nachgeweint hatten. Zu langsam, zu alt, zu ungestüm – so der fast einhellige Tenor.

Nun, dass der 33-jährige Kanadier nicht der Schnellste ist, war augenscheinlich. Ebenso auffällig war indes sogleich sein Einsatzwille, sein Bestreben jeden Check zu Ende zu führen. Sim, der den Jetlag noch in den Knochen gespürt haben dürfte, versprang zwar die eine oder andere Scheibe, trotzdem erarbeitete er sich die beste Chance Gottérons im Startdrittel, als er SCB-Hüter Marco Bührer per Nachschuss prüfte.

Die einen wollten, die andern konnten nicht

Ansonsten war es ein lauer Auftakt in dieses fünfte Zähringer-Derby der Saison mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Es war schliesslich Philipp Rytz, der die Freiburger in der 24. Minute in Führung schoss. Ausgerechnet der Lysser also, der vor seinem Wechsel zu Gottéron bei den Mutzen nie richtig Fuss fassen konnte. Keine vier Minuten später hatte der SCB aber bereits wieder ausgeglichen. Verteidiger Beat Gerber zog von der blauen Linie ab – Cristobal Huet war die Sicht versperrt.

Aber auch diese beiden Treffer vermochten die Partie nicht wirklich zu lancieren. Das Geschehen blieb über weite Strecken zerfahren, gelungene Spielzüge waren die Ausnahme, die Emotionen kamen kaum einmal richtig hoch. Gottéron spielte kontrolliert, den Fokus auf die Defensive legend. Die Berner, bei denen Simon Gamache einmal mehr überzählig war, kamen offensiv nicht ins Rollen.

Sims Torriecher

Doch dann bewies Jonathan Sim seinen Torriecher. Er, der in der AHL in jedem zweiten Spiel getroffen hatte, lenkte einen Querpass von Adam Hasani aus der Luft in die Maschen ab. Der Kanadier stand dort, wo er sich am liebsten aufhält, im Slot vor dem gegnerischen Torhüter. Gleich bei seinem Debüt gab Sim also ein Müsterchen seiner primären Qualität ab, dem Schiessen von erzwungenen Treffern. «Mein Tor schoss ich auf die Art und Weise, wie ich es in meiner ganzen Karriere getan habe», so der Freiburger Neuzuzug nach dem Spiel. «Es war ein gutes und schnelles Spiel, das ich aber lieber gewonnen hätte.»

Wie bereits nach dem 0:1 zog das Team von Larry Huras aber umgehend nach, diesmal gar bereits nach knapp zwei Minuten und nützte damit eine latente Schwäche der Freiburger, die des Öfteren nach einem Erfolgserlebnis in ein Konzentrationsloch fallen.

Revanche schon am Samstag

Je zwei Heimsiege hatte es in den bisherigen Derbys gegeben und das Heimteam war im Schlussdrittel denn auch bestrebt, diese Serie aufrechtzuerhalten. Der Druck wuchs, Huet stand immer mehr im Brennpunkt des Geschehens. Just als erneut der aktive Sim vor Bührer scheiterte, fiel im Gegenzug das 3:2 der Hausherren durch Martin Plüss.

Gottéron steigerte danach die Intensität in seinem Spiel merklich, Zählbares schaute dabei jedoch nicht mehr heraus. Dies obwohl Serge Pelletier seinen Torhüter bereits 110 (!) Sekunden vor Ende zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte.

Der SCB, der wie die Freiburger in dieser Saison wenig Konstanz an den Tag legt, ging deshalb nicht unverdient als Sieger vom Eis. Bereits am kommenden Samstag kommt es im St. Leonhard zur Revanche. Dann dürfte endlich wieder Andrei Bykow mittun, dessen Kreativität im Spiel der Freiburger zuweilen vermisst wurde.

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